ADFC Halle kritisiert Bodenschwellen als Barriere für Radfahrer und Fußgänger
Maria-Theresia ThanelADFC Halle kritisiert Bodenschwellen als Barriere für Radfahrer und Fußgänger
Der ADFC Halle, der lokale Fahrradverband, hat Bedenken gegen die neuen Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße geäußert. Diese behinderten seiner Ansicht nach die barrierefreie Mobilität und ragten teilweise in die Gehwege hinein. Die Initiative kritisiert, dass die Gestaltung im Widerspruch zur offiziellen Radverkehrsstrategie der Stadt Halle stehe.
Die Kleine Ulrichstraße ist eine wichtige Nord-Süd-Radroute in Halle. Die dort installierten Bodenschwellen bereiten Radfahrenden nun erhebliche Probleme. Standardfahrräder, Lastenräder und Anhänger mit Kindersitzen können die Hindernisse nur schwer und unsicher passieren.
Zudem schränken die Schwellen die Bewegungsfreiheit von Fußgänger:innen und Rollstuhlfahrer:innen ein. Der ADFC Halle fordert die Stadt auf, die Bodenschwellen umgehend so umzugestalten, dass sie Gehwege nicht versperren und die Barrierefreiheit gewahrt bleibt.
Trotz der Kritik an den Schwellen unterstützt der Verband grundsätzlich die Verkehrskonzepte der Stadt. So befürwortet er den Einsatz von versenkbaren Pollern, um motorisierten Verkehr zu regulieren und illegale Autorennen sowie Rasen zu unterbinden. Zudem strebt der ADFC Halle verbindliche Absprachen mit der Polizei an, um den Verkehr in der Straße besser zu überwachen.
Der Verband verlangt kurzfristige Änderungen an den Bodenschwellen, damit diese radfreundlicher werden, und garantiert, dass die Gehwege für alle Nutzer:innen frei bleiben. Die langfristigen Verkehrsplanungen der Stadt finden jedoch die Zustimmung des ADFC Halle.






