19 June 2026, 14:17

AfD-Bürgerdialog in Dermbach: Wut über Windkraftpläne und mangelnde Mitsprache

Bürgersprechstunde in Dermbach - AfD diskutiert Windenergie

AfD-Bürgerdialog in Dermbach: Wut über Windkraftpläne und mangelnde Mitsprache

Bürgerdialog der AfD in Dermbach: Rund 50 Teilnehmer diskutieren über Windkraftpläne

Ein von der AfD organisierter Bürgerdialog in Dermbach zog etwa 50 Teilnehmer an, die sich mit den Plänen zum Ausbau der Windenergie auseinandersetzten. Unter dem Motto „Nein zur Windindustrie!“ wurde bei der Veranstaltung scharfe Kritik an den geplanten Projekten und deren möglichen Folgen für die Region geübt.

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Die Landtagsabgeordneten Uwe Krell und Nadine Hoffmann hatten die Zusammenkunft initiiert. Beide Politiker lehnten im Rahmen der Diskussionen das Wind-an-Land-Gesetz Deutschlands öffentlich ab.

Viele Anwesende äußerten Bedenken hinsichtlich der optischen Beeinträchtigung der Rhöner Landschaft durch Windparks. Zudem warnten sie davor, dass großflächige Anlagen dem Ruf Thüringens als malerisches Reiseziel schaden könnten. Wiederholt wurde auch auf mögliche Gesundheitsrisiken durch Windkraftanlagen hingewiesen.

Ein zentrales Thema war die Energiespeicherung: Die Teilnehmer fragten, wie eine zuverlässige Stromversorgung ohne ausreichende Kapazitäten gewährleistet werden solle. Auch die bürokratischen Hürden im Planungsverfahren standen in der Kritik – viele monierten, dass Einwände und Widersprüche nur schwer vorgebracht werden könnten.

Forderungen nach direkter Bürgerbeteiligung oder einem lokalen Bürgerentscheid prägten die Debatte. Vertreter der Initiative „Gegen Windkraft im Wald“ schlossen sich an und unterstrichen die skeptische Grundhaltung der meisten Wortmeldungen.

Die Veranstaltung machte deutlich, wie groß die Ablehnung des Windkraftausbaus in der Region ist. Sowohl Teilnehmer als auch Organisatoren betonten die Notwendigkeit einer stärkeren Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse. Fragen zu Landschaftsbild, Gesundheit und Versorgungssicherheit blieben am Ende des Dialogs jedoch ungelöst.

Quelle