25 March 2026, 04:19

Ausgebüxtes Wallaby in Spandau: Warum die Polizei jetzt zur Vorsicht rät

Ein Wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras nahe Pflanzen, Ohren gespitzt.

Ausgebüxtes Wallaby in Spandau: Warum die Polizei jetzt zur Vorsicht rät

Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau: Tier verschwindet im Wald – Behörden geben Sicherheitshinweise

In Berlin-Spandau, genauer im Ortsteil Kladow, ist ein Wallaby aus dem Besitz seines Halters entkommen. Das Tier wurde kurzzeitig von Anwohnern und der Polizei gesichtet, bevor es in einem nahegelegenen Wald untertauchte. Die Behörden bestätigten, dass es für Erwachsene kaum eine Gefahr darstelle, gaben jedoch Verhaltensregeln für mögliche Begegnungen heraus.

Bei dem entlaufenen Tier handelt es sich vermutlich um ein Wallaby, einen kleineren Verwandten des Kängurus. Erstmals wurde es als vermisst gemeldet, nachdem es aus dem Grundstück seines Besitzers in Kladow ausgebüxt war. Nachbarn alarmierten umgehend die Polizei, die das Tier noch kurz zu Gesicht bekam, bevor es im Wald verschwand.

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Die Beamten teilten mit, dass sie keine gezielte Suchaktion einleiten würden, die Bevölkerung aber aufgefordert sei, Sichtungen zu melden. Bei einer Begegnung wird geraten, ruhig zu bleiben und abrupten Bewegungen zu widerstehen. Laufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren.

Für Kinder lautet der Rat, sich langsam seitwärts zu bewegen, während das Wallaby im Blick behalten wird. Im Falle eines Angriffs sollte sofort Deckung gesucht werden. Wer nicht fliehen kann, soll sich flach auf den Bauch legen, Kopf und Nacken mit den Armen schützen und die Beine eng an den Körper ziehen, um das Verletzungsrisiko zu verringern.

Trotz des ungewöhnlichen Vorfalls gab es bisher weder in sozialen Medien noch in lokalen Nachrichten nennenswerte Reaktionen. Suchanfragen zu dem Thema förderten stattdessen vor allem Hinweise auf eine Buchveranstaltung zu Die Känguru-Rebellion sowie unbezahlte lokale Fotobeiträge zutage.

Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß. Die Polizei setzt auf Meldungen aus der Bevölkerung statt auf eine koordinierte Suche. Die Sicherheitsmaßnahmen konzentrieren sich auf ruhiges Verhalten und Schutzreaktionen, falls sich das Tier nähert. Die Behörden beobachten die Lage weiter, betonen jedoch, dass von dem Tier für Erwachsene nur eine geringe Gefahr ausgehe.

Quelle