Baden-Württemberg kämpft mit 875.000 Euro gegen Einsamkeit in der Gesellschaft
Maria-Theresia ThanelBaden-Württemberg kämpft mit 875.000 Euro gegen Einsamkeit in der Gesellschaft
Baden-Württemberg investiert rund 875.000 Euro gegen Einsamkeit im Land
Zwei Projekte aus Freiburg erhalten im Rahmen dieser Initiative gemeinsam 60.000 Euro. Ziel der Förderung ist es, Begegnungsräume zu schaffen, in denen Menschen leichter Kontakt in ihrer Nachbarschaft knüpfen können.
Bei einem Ideenwettbewerb des Landes hatten sich 323 Organisationen mit Vorschlägen beworben, wie soziale Isolation verringert werden kann. Zu den Gewinnern zählen der Diakonieverband Freiburg-Südwest und der FABRIK Verein für Handwerk, Kultur und Ökologie. Beide erhalten jeweils 30.000 Euro, um ihre Konzepte umzusetzen.
Der FABRIK Verein plant mit dem "FABRIK Nachbarschaftskiosk" die Umwandlung eines lokalen Kiosks in einen sozialen Treffpunkt. Der Ort soll Begegnungen und Inklusion für Menschen aller Herkunft fördern. Das Projekt "WIR am Wochenende" richtet sich hingegen an Jugendliche im Freiburger Stadtteil Weingarten. Mit offenen Wochenendangeboten sollen Nachbarn in entspannter Atmosphäre zusammenfinden.
Politiker, die das Programm unterstützen, betonen die Bedeutung niedrigschwelliger Begegnungsmöglichkeiten. Einfache, zugängliche Räume spielten eine zentrale Rolle, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und Einsamkeit zu bekämpfen.
In den kommenden Monaten sollen beide Vorhaben an den Start gehen. Die Initiativen "FABRIK Nachbarschaftskiosk" und "WIR am Wochenende" sind Teil von 33 weiteren Projekten, die das Land fördert. Die Verantwortlichen hoffen, dass daraus nachhaltige soziale Netzwerke für gefährdete Personengruppen entstehen.






