02 May 2026, 18:30

Brantner attackiert Merz wegen zögerlicher Haltung zum US-Truppenabzug

Plakat eines Mannes in deutscher Militäruniform mit einem Glas Bier in der Hand, mit der Aufschrift "Deutscher".

Brantner attackiert Merz wegen zögerlicher Haltung zum US-Truppenabzug

Franziska Brantner, Vorsitzende der deutschen Grünen, hat Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Umgang mit dem Abzug der US-Truppen scharf kritisiert. Sie wirft ihm Zögerlichkeit und mangelnde Führungsstärke in der Krise vor. Ihre Äußerungen fallen in eine Zeit wachsender Besorgnis über die Auswirkungen auf die europäische Sicherheit.

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Brantner warnte, dass der teilweise Rückzug amerikanischer Streitkräfte aus Deutschland ein ernsthaftes Risiko für die europäische Verteidigung darstelle. Sie argumentierte, dass eine Abhängigkeit von den außenpolitischen Entscheidungen des US-Präsidenten Donald Trump Europa verwundbar mache. Stattdessen forderte sie Deutschland auf, eine klarere Haltung einzunehmen.

Die Grünen-Chefin plädierte für einen Strategiewechsel und drängte auf eine engere Zusammenarbeit der europäischen Staaten. Ihr Vorschlag umfasst die beschleunigte Umsetzung eines gemeinsamen europäischen Verteidigungssystems. Brantner betonte, Deutschland müsse in der Außenpolitik eine „klare Richtung“ vorgeben, anstatt auf Vorgaben aus Washington zu warten.

Ihre Kritik richtete sich direkt gegen Merz, dem sie in einer entscheidenden Phase Unentschlossenheit vorwarf. Sie beharrte darauf, dass das zögerliche Handeln des Kanzlers die Position Deutschlands auf der internationalen Bühne schwächen könnte.

Brantners Aussagen spiegeln die zunehmende Verunsicherung über die Reduzierung der US-Truppen und deren Folgen für Europa wider. Die Grünen positionieren sich damit als Fürsprecher einer vertieften europäischen Einheit und größerer Eigenständigkeit in der Sicherheitspolitik. Die Debatte dreht sich nun darum, ob Deutschland seine außenpolitische Ausrichtung anpassen wird.

Quelle