Braunschweiger Stadthalle bleibt trotz Asbest-Fund auf Sanierungskurs bis 2028
Claudius KeudelBraunschweiger Stadthalle bleibt trotz Asbest-Fund auf Sanierungskurs bis 2028
Sanierungsarbeiten an der Braunschweiger Stadthalle verlaufen trotz Asbest-Vorfall planmäßig
Trotz eines asbestbedingten Zwischenfalls Ende Januar laufen die Renovierungsarbeiten an der Braunschweiger Stadthalle weiter nach Plan. Die für 2028 vorgesehene Fertigstellung bleibt realistisch, nachdem die Bauabläufe nach dem Vorfall angepasst wurden. Wie Behörden bestätigten, konnten die Störung durch gezielte Sicherheitsvorkehrungen und fachgerechtes Vorgehen begrenzt werden.
Der Vorfall ereignete sich im großen Saal, wo eine kontaminierte Randleiste mit einer Fläche von etwa 15 Quadratmetern entdeckt wurde. Spezialisierte Gefahrstoffexperten leiteten umgehend Maßnahmen ein und hielten sich strikt an die Sicherheitsprotokolle. Die örtliche Gewerbeaufsichtsbehörde wurde informiert, zudem wurden zusätzliche Fachfirmen hinzugezogen.
Ein unabhängiger Gutachter überwacht nun die Freimessungen nach der Dekontamination, um die Sicherheit des Bereichs zu gewährleisten. Natascha Wessling, Geschäftsführerin der Struktur-Förderung Braunschweig GmbH, lobte die professionelle Bewältigung der Situation. Die finanziellen Folgen werden von der kombinierten Bauversicherung des Projekts abgedeckt, sodass keine zusätzlichen Kosten für die Sanierung entstehen.
Trotz des Rückschlags bleibt der Zeitplan für die Modernisierung der Stadthalle intakt. Wo nötig, wurden Bauphasen angepasst, doch mit größeren Verzögerungen wird nicht gerechnet. Der Vorfall hat die Sanierung nicht aus dem Takt gebracht – das Ziel einer Fertigstellung bis 2028 bleibt erreichbar. Durch Sicherheitskontrollen und den Versicherungsschutz wurden die akuten Probleme behoben, sodass das Projekt wie geplant voranschreitet. Weitere Überwachungen sollen sicherstellen, dass in dem betroffenen Bereich keine Restrisiken bestehen.






