04 May 2026, 06:20

Bremen baut riesigen Batteriespeicher für die grüne Energiezukunft

Eine Liniengrafik, die die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstofftyp von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Bremen baut riesigen Batteriespeicher für die grüne Energiezukunft

Großes Batteriespeicherprojekt im Bremer Industriehafen unterstützt Energiewende

Im Bremer Industriehafen entsteht ein großes Batteriespeicherkraftwerk, das den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben soll. Das von swb Erzeugung und be.storaged geleitete Vorhaben wird dazu beitragen, das Stromnetz zu stabilisieren, während immer mehr Wind- und Solarenergie eingespeist wird. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein; parallel beginnen bald die Abrissarbeiten alter Kohlekraftwerksstrukturen.

Die neue Anlage entsteht auf dem Gelände des bestehenden swb-Kraftwerks und nutzt die dortigen starken Netzanbindungen. Statt neuer Infrastruktur zu bedürfen, werden die bestehenden elektrischen Systeme, Brandschutzmaßnahmen und Wasserrückhalteanlagen des ehemaligen Kohlekraftwerks weiterverwendet. Flexible Anschlussvereinbarungen (Flexible Connection Agreements, FCAs) ermöglichen eine reibungslose Integration des Batteriesystems ohne zusätzliche Belastung des Netzes.

Nach der Fertigstellung wird die Speichereinrichtung an die zentrale Leitwarte des Kraftwerks angebunden, um eine lückenlose Überwachung zu gewährleisten. Sie soll eine Leistung von etwa 85 Megawatt (MW) liefern und mehr als 170 Megawattstunden (MWh) Energie speichern können. Das Investitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Noch bevor 2027 die neuen Systeme installiert werden, beginnen die Abrissarbeiten der stillgelegten Kohleblöcke. Durch die Wiederverwendung bestehender Infrastruktur vermeidet das Projekt unnötige Verzögerungen und Kosten – und bereitet gleichzeitig den Weg für eine saubere Energiezukunft.

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Die Anlage wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, Angebot und Nachfrage auszugleichen, während der Anteil erneuerbarer Energien steigt. Ihre Inbetriebnahme Anfang 2028 wird die Speicherkapazität der Region deutlich erhöhen. Zudem markiert das Projekt einen weiteren Schritt weg von der Kohle: Ehemaliges Industriegelände wird so für moderne Energiestrukturen genutzt.

Quelle