Defektes Panikschloss schließt Kölner Sporthalle für Hunderte Sportler wochenlang
Claudius KeudelDefektes Panikschloss schließt Kölner Sporthalle für Hunderte Sportler wochenlang
Defekter Notausgangsverschluss zwingt zur Schließung der Sporthalle GGS Poller Hauptstraße in Köln
Wegen eines defekten Notausgangsverschlusses musste die Sporthalle GGS Poller Hauptstraße in Köln geschlossen werden. Rund 300 Mitglieder des Turnvereins Köln-Poll 1904 können seit über drei Wochen nicht trainieren. Ursache ist eine fehlerhafte Panikschloss-Vorrichtung an einer der Notausgangstüren der Halle.
Das Problem besteht bereits seit Jahren – die Sporthalle war bereits 18 Monate lang geschlossen, bevor Anfang 2026 konkrete Reparaturpläne bekannt gegeben wurden. Die Stadt Köln hat inzwischen ein Unternehmen mit dem vollständigen Austausch des defekten Schlosses beauftragt. Zwar wurde eine provisorische Lösung eingebaut, um die Tür vorübergehend nutzbar zu machen, doch der Vorstand des Turnvereins lehnte diese als unsicher für Notfall-Evakuierungen ab.
Die Vereinsvorsitzende Ute Ahn bestätigte, dass es keine Option sei, die Tür während des Trainings offen zu lassen – aus Gründen der Sicherheit und des Einbruchschutzes. Ein neues Panikschloss wurde bestellt, doch Lieferengpässe führten zu Verzögerungen. Das Ersatzteil soll nun in dieser Woche eintreffen, und die sofortige Montage ist vorgesehen, sobald es da ist.
Mit der Reparatur kann der Turnverein Köln-Poll 1904 sein Training nach wochenlanger Unterbrechung wieder aufnehmen. Durch das Eingreifen der Stadt wird sichergestellt, dass der Notausgang den Sicherheitsstandards entspricht, bevor die Halle wieder öffnet. Die Mitglieder erhalten dann endlich wieder Zugang zu der Einrichtung, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind.






