Deutsche Bahn investiert 50 Millionen Euro für schnellere Bahnhofsreparaturen bis 2026
Frida StiebitzDeutsche Bahn investiert 50 Millionen Euro für schnellere Bahnhofsreparaturen bis 2026
Die Deutsche Bahn hat eine neue Initiative gestartet, um Reparaturen an Bahnhöfen in ganz Deutschland zu beschleunigen. Das Unternehmen plant, im Jahr 2026 mehr als 50 Millionen Euro zu investieren, um den Zustand und das Erscheinungsbild seiner Anlagen zu verbessern. Mit der Maßnahme sollen Sauberkeit, Sicherheit und das allgemeine Erlebnis für Reisende und Besucher optimiert werden.
Im Rahmen des Programms werden 44 mobile Instandhaltungsteams eingesetzt, die flexibler Reparaturen durchführen sollen. Diese Teams kümmern sich sowohl um kleinere als auch um größere Schäden – etwa die Reparatur von beschädigten Glasscheiben, die Beseitigung von Graffiti oder die Behebung defekter Geräte. Auch umfangreichere Instandsetzungsarbeiten, insbesondere an Bahnhöfen außerhalb der Großstädte, gehören zu ihren Aufgaben.
Rund 200 zusätzliche Mitarbeiter werden die Initiative unterstützen und das bestehende Netz von etwa 400 Bahnhofs- und Gebäudekontrolleuren verstärken. Die neuen Teams sind bundesweit stationiert, um schneller auf Wartungsbedarf reagieren zu können. Katja Hüske, Mitglied des Vorstands von DB InfraGO, bezeichnete Bahnhöfe als die „Visitenkarte“ der Deutschen Bahn.
Die Investitionen und der Ausbau der Belegschaft sollen für Kunden sichtbar spürbare Verbesserungen bringen. Schnellere Reparaturen und eine gesteigerte Sauberkeit werden die Aufenthaltsqualität für Fahrgäste erhöhen. Gleichzeitig zielen die Maßnahmen darauf ab, das Sicherheitsgefühl der Reisenden während der Nutzung der Bahnhöfe zu stärken.






