Deutsche Bahn verteidigt Bauarbeiten auf der RE1-Strecke gegen Kritik
Maria-Theresia ThanelDeutsche Bahn verteidigt Bauarbeiten auf der RE1-Strecke gegen Kritik
Deutsche Bahn weist Vorwürfe zu plötzlichen Bauarbeiten auf der RE1-Strecke zurück
Die Deutsche Bahn hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach es auf der RE1-Linie zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin einen plötzlichen Anstieg kurzfristig angekündigter Bauarbeiten gebe. Die Infrastrukturtochter des Konzerns, DB InfraGO, hat in den vergangenen Jahren ihre Planung umstrukturiert, um die Effizienz zu steigern. Dabei wurden routinemäßige Instandhaltung und größere Modernisierungsvorhaben in zwei separate Systeme aufgeteilt.
DB InfraGO organisiert die Arbeiten nun in sogenannten "Wartungsfenstern" und "Investitionsfenstern". Routineaufgaben fallen unter die Wartung und umfassen kurze nächtliche Sperrungen alle vier bis acht Wochen – in der Regel einstreckige Unterbrechungen für kleinere Reparaturen.
Großprojekte wie umfangreiche Modernisierungen werden dagegen in Investitionsfenstern gebündelt. Diese erfordern längere Sperrungen, die meist zwischen einem und sechs Monaten dauern. Nach Abschluss der Arbeiten folgen dann mehrjährige Phasen ohne größere Beeinträchtigungen auf den betroffenen Strecken.
Die Bundesregierung betont, dass solche Bauvorhaben in der Regel Jahre im Voraus geplant werden. Ziel ist es, Arbeitsphasen zu bündeln, um die Gesamtbelastung für Fahrgäste und Betreiber zu verringern. Die Deutsche Bahn besteht darauf, dass es auf der RE1-Linie keinen ungewöhnlichen Anstieg kurzfristiger Bauarbeiten gegeben habe.
Das neue System fasst Baumaßnahmen in weniger, aber intensivere Phasen zusammen. Dadurch sollen Fahrgäste längere Zeiträume mit unterbrechungsfreiem Betrieb erhalten. DB InfraGO versichert, dass alle jüngsten Arbeiten gemäß den bereits bestehenden Zeitplänen durchgeführt wurden.






