Erste "Lange Nacht der Technik" öffnet Türen im Bergischen Städtedreieck
Claudius KeudelErste "Lange Nacht der Technik" öffnet Türen im Bergischen Städtedreieck
Premiere der „Langen Nacht der Technik“ im Bergischen Städtedreieck
Am Freitag, dem 8. Mai 2026, findet im Bergischen Städtedreieck erstmals die Lange Nacht der Technik statt. Veranstaltet vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie (VDE), öffnet die Aktion sonst nicht zugängliche Standorte für die Öffentlichkeit. Besucher können dort moderne Technologien hautnah erleben und Berufsperspektiven im technischen Bereich entdecken.
An der Veranstaltung beteiligen sich 29 Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen aus Solingen, Remscheid und Wuppertal. An jedem Standort gibt es interaktive Einblicke in Bereiche wie industrielle Fertigung, Robotik, Energieversorgung, Digitalisierung und Katastrophenschutz.
In Solingen bietet die Industrietechnik GmbH Führungen durch ihre automatisierten Lager und Montagelinien an. Die Röltgen GmbH & Co. KG demonstriert die Herstellung von Prägematrizen, während die TECSAFE GmbH zeigt, wie maßgefertigte Schaumstoffeinsätze entstehen. Das LVR-Industriemuseum Hendrichs-Druckhammer präsentiert dagegen traditionelle Werkzeugherstellungstechniken.
Auch die Bergische Universität Wuppertal ist dabei und gewährt an diesem Abend kostenlosen Zugang zu ihren Programmen. Die Lange Nacht der Technik will komplexe Systeme verständlich machen und den Gästen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von Betrieben ermöglichen, die normalerweise für Außenstehende verschlossen sind.
Die Veranstaltung bietet einen direkten Einblick in moderne und traditionelle Ingenieurskunst. Durch den Zugang zu Fabriken, Laboren und Werkstätten verbindet sie die Öffentlichkeit mit der praktischen Anwendung von Technik. Die Organisatoren hoffen, damit das Interesse an technischen Berufen und Innovation zu wecken.






