06 May 2026, 16:20

Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Ausbluten unter der schwarz-roten Koalition

Offenes Buch mit handgeschriebenem genealogischen Familienbaumchart, das die Abstammung einer deutschen Familie detailliert

Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Ausbluten unter der schwarz-roten Koalition

Stiftung Familienunternehmen und Politik übt scharfe Kritik an Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

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Die Stiftung Familienunternehmen und Politik hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition scharf kritisiert. Ein führendes Vorstandsmitglied warnte, die deutsche Wirtschaft kämpfe mit erheblichen Problemen – und gefährde damit das exportgetriebene Modell des Landes. Viele familiengeführte Unternehmen hatten auf Veränderungen gehofft, doch ihre Erwartungen seien bis heute enttäuscht worden.

Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung, beschrieb die wirtschaftliche Lage als „ein langsames, stilles Ausbluten“. Als zentrale Probleme nannte er überbordende Bürokratie und ausbleibende Ausgabenkürzungen. Die Organisation, die über 600 mittelgroße und große Familienunternehmen vertritt, hatte von der Koalition erhofft, dass diese Belastungen abgebaut würden.

Kirchdörfer machte zudem die USA für die wachsende Unberechenbarkeit im globalen Handel verantwortlich. Gleichzeitig betonte er, dass selbstgemachte Hürden wie übermäßige Regulierung und bürokratische Hemmnisse Investitionen ins Ausland treiben. Viele Familienunternehmen, so Kirchdörfer, erzielten ihre Gewinne inzwischen im Ausland, weil die Rahmenbedingungen in Deutschland zu restriktiv seien.

Das Vorstandsmitglied stellte klar: „Scheitern ist für diese Regierung keine Option mehr.“ Gefordert seien vernünftige Politiken, die sowohl die nächste Generation als auch die langfristige Wirtschaftskraft stärken. Andernfalls drohe Deutschland, weiter an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Die Kritik der Stiftung spiegelt die anhaltende Frustration vieler Familienunternehmen wider. Statt der erhofften Reformen zur Entlastung von Bürokratie und zur Förderung von Inlandsinvestitionen sehen sie sich weiterhin mit Hindernissen konfrontiert – und sind gezwungen, nach Wachstumschancen im Ausland zu suchen.

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