09 May 2026, 08:20

Festo baut 1.300 Stellen ab – Umbruch in der Automatisierungsbranche

Großes Industriegebäude mit gestapelten Kisten, Kränen, Zaun, Pfählen und einer fernen Wand in einer automatisierten Fertigungsumgebung.

Festo baut 1.300 Stellen ab – Umbruch in der Automatisierungsbranche

Festo, der familiengeführte Automatisierungsspezialist mit Sitz in Esslingen, hat angekündigt, rund 1.300 Stellen in Deutschland abzubauen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines dritten Jahres in Folge rückläufiger Umsätze – 2025 sank der Absatz um 3,7 Prozent auf etwa 3,33 Milliarden Euro. Die Unternehmensführung führt die Entscheidung auf verschiebende globale Märkte, den wachsenden Wettbewerb aus Asien sowie anhaltende geopolitische Unsicherheiten zurück.

Das Unternehmen, das weltweit rund 20.600 Mitarbeiter beschäftigt – davon 8.200 in Deutschland –, strukturiert sich um, um die Effizienz zu steigern und das Wachstum voranzutreiben. Festo ist spezialisiert auf industrielle Automatisierung und liefert pneumatische Systeme, Softwarelösungen und KI-gestützte Technologien an Branchen wie Automobilbau, Lebensmittelverarbeitung und Medizintechnik. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in der technischen Ausbildung sowie in nachhaltigen Innovationen, etwa bei der Entwicklung von Bioreaktoren für industrielle Anwendungen.

Die Stellenstreichungen sollen ein umfassendes Transformationsprogramm finanzieren, das Festos Position in der Automatisierungstechnik stärken soll. Wie das Unternehmen mitteilt, diene die Neuausrichtung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit – bei gleichzeitiger Führungskraft in den Bereichen industrielle Lösungen und Bildung.

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Die Kürzungen spiegeln die größeren Herausforderungen wider, vor denen die Automatisierungsbranche steht, darunter Marktdruck und geopolitische Risiken. Festos Strategie zielt nun darauf ab, die Abläufe zu straffen, um künftige Investitionen in Technologie und Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Bisher hat das Unternehmen noch nicht konkretisiert, welche Abteilungen oder Standorte von den Veränderungen besonders betroffen sein werden.

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