Frankfurt setzt auf kostenlose Sportboxen für mehr Bewegung im Stadtviertel
Frida StiebitzFrankfurt setzt auf kostenlose Sportboxen für mehr Bewegung im Stadtviertel
Frankfurt erweitert kostenloses Sportgeräte-Programm mit zwei neuen "Sportboxen"
In Frankfurt sind nun zwei weitere "Sportboxen" in Betrieb gegangen – eine im Rennbahnpark und eine im Louisa-Sport-Jugendpark. Damit steigt die Zahl der Standorte in der Stadt auf acht, an denen Anwohnerinnen und Anwohner Sportgeräte kostenlos ausleihen können. Mit der Initiative sollen Fitnessangebote niedrigschwelliger werden und gleichzeitig die Nachbarschaftshilfe gestärkt werden.
Das von der Frankfurter Sportamt getragene Programm ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, Trainingsmaterialien über eine einfache App auszuleihen. Während der Fokus auf klassischen Mannschaftssportarten wie Volleyball und Tischtennis liegt, bieten einige Standorte auch Kraft- und Ausdauergeräte wie Battle Ropes an.
Bisher wurde nur einer der acht Standorte – am Campus Riedberg – offiziell eröffnet, und zwar mit einer feierlichen Einweihung am 21. September 2023. Die übrigen Boxen sind flexibel nutzbar, wobei vier der Stationen regelmäßig rotieren, um verschiedene Stadtteile zu erreichen.
Lokale Vereine und Initiativen übernehmen eine zentrale Rolle: Sie sponsern und warten die Boxen und haben daraus lebendige Begegnungsstätten gemacht, an denen Menschen nicht nur trainieren, sondern auch ins Gespräch kommen.
Ziel der Sportboxen ist es, Bewegung in Frankfurt für alle zugänglicher zu machen, indem finanzielle Hürden abgebaut werden. Durch die Kombination aus festen und mobilen Standorten wird die Ausleihe von Geräten flächendeckender möglich. Gleichzeitig fördert das Projekt den Gemeinschaftssinn, indem es gemeinsame Räume für Sport und Austausch schafft.






