29 June 2026, 22:31

Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt mit klarem Signal: "Nicht deine Schuld!"

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt mit klarem Signal: "Nicht deine Schuld!"

Freiburg hat eine stadtweite Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ gestartet. Die Initiative will die alltägliche Realität von Misshandlung aufzeigen, der Frauen, Kinder, queere und trans Personen in der Stadt ausgesetzt sind – von häuslicher Gewalt über sexuelle Belästigung bis hin zu digitalen Angriffen.

Die Kampagne thematisiert verschiedene Formen von Gewalt, von Übergriffen im öffentlichen Raum bis zu Online-Missbrauch. Sie orientiert sich an der Istanbul-Konvention, die von Regierungen verlangt, solche Gewalt systematisch zu bekämpfen und Betroffene besser zu schützen.

Alle Materialien verweisen Betroffene an Beratungs- und Hilfsangebote in Freiburg. Unterstützt wird die Aktion von der Mekriba-Stiftung, einer Organisation, die sich auf Prävention, Aufklärung und Opferschutz spezialisiert hat.

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Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, betonte, dass Gewalt viele Gesichter habe. Die Kampagne solle das öffentliche Bewusstsein schärfen und zum Handeln anregen. Oberbürgermeister Martin Horn ergänzte, sie solle Betroffenen zudem Mut machen, sich zu melden und Hilfe zu suchen.

Mit Plakaten, Social-Media-Aktionen und weiteren öffentlichen Maßnahmen wird die Kampagne in ganz Freiburg sichtbar sein. Ziel ist es, die Gesellschaft zu sensibilisieren, Hilfsangebote bekannter zu machen und klarzustellen: Geschlechtsspezifische Gewalt ist inakzeptabel. Die Stadt hofft, dass dadurch mehr Fälle gemeldet werden und Betroffene leichter Zugang zu Unterstützung finden.

Quelle