Gauss-Schule in Braunschweig baut für 16,4 Millionen Euro ein neues Lernzentrum
Frida StiebitzGauss-Schule in Braunschweig baut für 16,4 Millionen Euro ein neues Lernzentrum
Die Gauss-Schule, auch bekannt als Gymnasium am Löwenwall, steht vor einer umfangreichen Erweiterung. Das Projekt soll den steigenden Raumbedarf decken, der durch die Rückkehr vom achtjährigen (G8) zum neunjährigen Gymnasium (G9) entstanden ist. Die Baukosten werden auf 16,4 Millionen Euro geschätzt.
Bürgermeister Dr. Thorsten Kornblum gab am Montag offiziell den Startschuss für die Baumaßnahmen. Das neue Gebäude wird drei Stockwerke umfassen, barrierefrei gestaltet sein und über einen verglasten Verbindungsgang mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden werden.
Im Erdgeschoss entstehen ein Theatersaal, ein Musikraum, ein Bereich für die Nachmittagsbetreuung sowie Umkleideräume für den Sportunterricht im Freien. Im ersten Obergeschoss werden Klassenzimmer untergebracht, während das Dachgeschoss Platz für die Haustechnik und eine Dachterrasse bietet. Im Keller finden rund 350 Fahrräder in abschließbaren Stellplätzen Platz.
Nachhaltigkeit spielt bei der Planung eine zentrale Rolle: Das Gebäude wird an die Fernwärme angeschlossen und mit einer Wärmerückgewinnungsanlage ausgestattet. Die Fertigstellung ist für das Schuljahr 2028/29 vorgesehen.
Die Erweiterung schafft dringend benötigten Raum für den erweiterten Lehrplan und führt gleichzeitig moderne Einrichtungen sowie umweltfreundliche Technologien ein. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt, um die schulische Infrastruktur an die aktuellen Anforderungen der Bildungspolitik anzupassen.
