Hamburgs Tanz-Triennale vereint die Szene mit spektakulärer City Parade und 40 Aufführungen
Maria-Theresia ThanelHamburgs Tanz-Triennale vereint die Szene mit spektakulärer City Parade und 40 Aufführungen
Hamburgs Tanz-Triennale startet mit ehrgeizigem Vorhaben: die Tanzszene der Stadt zu einen
Die Veranstaltung findet nach jüngsten Kontroversen statt und zielt darauf ab, das Vertrauen – insbesondere in der Ballettwelt – wiederherzustellen. Über 40 Aufführungen und Installationen werden an ungewöhnlichen wie klassischen Orten stattfinden.
Die Triennale entsteht in Zusammenarbeit führender Kulturinstitutionen: Das Hamburg Ballett, Kampnagel und das K3 – Zentrum für Choreographie haben sich unter der Schirmherrschaft der Kulturstiftung des Bundes zusammengeschlossen. Ihr Programm feiert Tanz in all seinen Facetten und verspricht intellektuelle Tiefe, körperlichen Ausdruck und künstlerische Innovation.
Ein Höhepunkt ist die City Parade, bei der mehr als 500 Tänzer:innen aus über 30 Gruppen Hamburgs Straßen in eine Bühne verwandeln und die Vielfalt der Bewegung zelebrieren. Die Parade dient zugleich als symbolische Übergabe und verbindet die Tanz-Triennale mit der Fotografie-Triennale in einem gemeinsamen Moment.
Zu den präsentierten Werken zählt Seeking Unicorns, ein Gemeinschaftsprojekt beider Triennalen für nicht-theatralische Räume. Ein weiterer Höhepunkt ist Unearth des schwedischen Choreografen Jefta van Dinther. Beteiligt sind unter anderem das Hamburg Ballett, die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times und die HipHop Academy.
Die Triennale erstreckt sich über Theater, Museen, Skateparks und öffentliche Plätze. Sie bietet etablierten Künstler:innen wie Nachwuchstalenten eine Plattform. Die Veranstalter:innen hoffen, dass das Festival Verbindung und Erneuerung in Hamburgs Tanzwelt fördert.






