21 March 2026, 04:22

Hessen erhöht Holzeinschlag 2025 um 5 Prozent – Buchen leiden unter Klimawandel

Altes Papier mit der Überschrift "Forstwirtschaft und Bewässerung, Januar 1904" mit einer Illustration von üppigen, grünen Bäumen in verschiedenen Schattierungen und einem alternden, gelblichen Papiergefühl.

Mehr Holz geerntet im Jahr 2025 in deutschen Staatswäldern - Hessen erhöht Holzeinschlag 2025 um 5 Prozent – Buchen leiden unter Klimawandel

Holzeinschlag in Hessens Staatswäldern steigt 2025 um 5 Prozent

Im Jahr 2025 stieg der Holzeinschlag in den hessischen Staatsforsten um 5 Prozent auf etwa 1,49 Millionen Kubikmeter. Der Anstieg folgte auf die Aufhebung eines vorübergehenden Fällverbots für Buchen im Jahr 2024, was zu einer deutlichen Verschiebung der Holznutzungsmuster führte. Während der Einschlag von Laubholz stark zunahm, ging die Nutzung von Nadelholz im Rahmen der laufenden Waldumbaumaßnahmen zurück.

Das Fällverbot war 2020 eingeführt worden, um neue, klimaresistente Strategien für die Bewirtschaftung von Buchenwäldern zu entwickeln. Nach der Aufhebung der Beschränkungen 2024 stieg der Laubholzeinschlag – insbesondere bei Buchen – um 28 Prozent, während die Nadelholznutzung um 6 Prozent zurückging. Diese Entwicklung trug zu einer Verringerung der buchenreichen Waldflächen um 15 Prozent bei: von 45.000 Hektar im Jahr 2020 auf 38.250 Hektar zu Beginn des Jahres 2026.

Der erhöhte Holzeinschlag stand auch im Zusammenhang mit umfassenderen Waldumbauvorhaben. HessenForst konzentrierte sich auf Durchforstung und Pflege, um stabilere Mischwälder mit größerer Artenvielfalt zu schaffen. Allerdings behinderten schwere Schneefälle und anhaltende Nässe im Winter den Zugang zu einigen Gebieten und führten zu Verzögerungen.

Zwischen Oktober 2025 und Februar 2026 stieg der Holzeinschlag erneut um 6 Prozent. Trotz des Bestrebens, die Nachfrage zu decken, passte HessenForst die Arbeiten an, um Bodenschäden zu vermeiden und eine kontinuierliche Holzversorgung zu gewährleisten. Gleichzeitig wurden die Spätfolgen früherer Dürreperioden sichtbar: Buchen zeigten noch Jahre nach den Trockenphasen Stresssymptome.

Die Veränderungen beim Holzeinschlag spiegeln den Wandel in der hessischen Forstwirtschaft wider. Während die Buchenbestände schrumpfen und die Nutzungsintensität steigt, bleibt die Balance zwischen Holzversorgung und langfristiger Waldgesundheit eine zentrale Herausforderung. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen sowohl die difficultiesAnpassungen an den Klimawandel als auch die fortlaufenden Anpassungen in der Holzproduktion.

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