HPE-Tagung in Mainz: Neue Regeln, Risiken und digitale Lösungen für die Holzverpackungsbranche
Evangelos RörrichtHPE-Tagung in Mainz: Neue Regeln, Risiken und digitale Lösungen für die Holzverpackungsbranche
Rund 140 Mitglieder des Verbandes der Holzverpackungs-, Paletten- und Exportverpackungsindustrie (HPE) trafen sich in Mainz zur jährlichen Frühjahrstagung. Im Mittelpunkt standen regulatorische Änderungen, geopolitische Risiken sowie digitale Fortschritte in der Holzverpackungsbranche.
Ein zentrales Thema war die EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR). Marcus Kirschner, Geschäftsführer des HPE, und Dr. Patrick Krampitz von der Kanzlei Pauly Rechtsanwälte gingen auf offene Fragen zur Umsetzung ein. Der Verband präsentierte zudem einen 150-seitigen Leitfaden, der Unternehmen bei der Einhaltung der neuen Vorschriften unterstützen soll.
Fabian Häckler informierte über den Stand des HPECycle-Netzwerks, das künftig als erweiterte Herstellerverantwortungsorganisation (EPR) für Holzverpackungen in Deutschland fungieren könnte. Der ehemalige Generalleutnant Christian Badia analysierte, wie geopolitische Entwicklungen Unternehmen und Branchen beeinflussen. Gordon Schnieder, designierter Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, diskutierte über Herausforderungen und Chancen für kleine und mittlere Betriebe.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Resilienzstrategien, die der HPE als entscheidend für die Bewältigung von Lieferkettenstörungen und geopolitischen Bedrohungen hervorhob. Die Tagung bot Einblicke in regulatorische, wirtschaftliche und technologische Veränderungen, die den Sektor prägen. Unternehmen erhielten praktische Hilfsmittel wie den neuen PPWR-Leitfaden, um sich auf anstehende Änderungen vorzubereiten. Auch die HPECycle-Initiative rückte näher an eine Unterstützung bei der PPWR-Konformität heran.






