05 May 2026, 06:30

Keine Kerosin-Krise in Deutschland – doch die Preise steigen weiter

Eine Liniengrafik mit der Überschrift "Treibstoffpreise in den Vereinigten Staaten" auf einem weißen Hintergrund, die zwei Linien zeigt: eine stetig ansteigende blaue Linie, die eine abnehmende Treibstoffpreise über die Zeit angibt, und eine leicht höhere grüne Linie, die eine Zunahme der Preise angibt.

Keine Kerosin-Krise in Deutschland – doch die Preise steigen weiter

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Reisende versichert, dass Deutschland in diesem Sommer keine Kerosin-Knappheit droht. Der Minister betonte, das eigentliche Problem liege nicht in der Verfügbarkeit, sondern in den hohen Spritpreisen – und riet dazu, stattdessen Urlaub im Inland zu machen.

In einer Stellungnahme machte Schnieder deutlich, dass die deutschen Raffinerien ausreichend Flugtreibstoff produzieren könnten, um die Nachfrage zu decken. Die Lage bezeichnete er als „ein Preisproblem, kein Versorgungsproblem“ und verwies auf die weiterhin starke inländische Produktionskapazität.

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Gleichzeitig wies der Minister auf regionale Unterschiede bei der Treibstoffversorgung hin. Während Deutschland gut versorgt sei, könnten Teile Ostasiens mit Engpässen kämpfen – was dort zu weniger Flügen und höheren Ticketpreisen führen könnte.

Um Reisende zu entlasten, schlug Schnieder vor, Urlaubsziele innerhalb Deutschlands zu erkunden. Besonders seine Heimatregion, die Eifel, empfahl er als attraktive Alternative zu Auslandsreisen.

Mit seinen Äußerungen will Schnieder Ängste vor Treibstoffmangel zerstreuen, räumt aber die steigenden Kosten ein. Sein Appell an Urlauber spiegelt den Trend zu mehr Inlandstourismus wider. Für Fernreisen könnte die internationale Lage jedoch weiterhin Auswirkungen haben.

Quelle