15 May 2026, 06:20

Megumis Filmdrama "Fujiko" triumphiert mit Festivalpreisen und Frauenpower

Eine Frau lächelt vor einer friedlichen Landschaft mit Wasser, Grünfläche, einem Gebäude und einem klaren Himmel, mit dem Text 'Erwerben Sie kulturelle Kompetenz: Lernen Sie Japanisch in Japan.'

Megumis Filmdrama "Fujiko" triumphiert mit Festivalpreisen und Frauenpower

Die japanische Schauspielerin Megumi hat mit einem mutigen Schritt für Aufmerksamkeit gesorgt: Sie realisierte ein eigenes Filmprojekt, um Frauen­geschichten in den Mittelpunkt zu stellen. Ihr neuestes Werk „Fujiko“ begleitet eine alleinerziehende Mutter in den 1970er- und 80er-Jahren in Shizuoka auf ihrer Suche nach persönlicher Freiheit. Das Drama wurde bereits auf einem internationalen Festival ausgezeichnet – ein Beweis für seine Wirkung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Vier Jahre lang arbeitete Megumi an „Fujiko“, das sie nicht nur produzierte, sondern in dem sie auch die Hauptrolle übernahm. Das Herzensprojekt soll japanische Frauen durch Film stärken. Frustriert von den begrenzten Möglichkeiten während der Pandemie, entschied sie sich, eigenes Material zu entwickeln, statt auf Rollenangebote zu warten. Zum Cast des Films gehören Yuki Katayama, Lily Franky, You, Issey Ogata, Kayoko Kishimoto und Tsuyoshi Ujiki.

Das Drama gewann kürzlich zwei Preise beim 28. Far East Film Festival in Udine: den Goldenen Maulbeer-Publikumspreis sowie eine geteilte Black-Dragon-Auszeichnung der Pressejury. Dieser Erfolg fällt in eine Zeit, in der Japan als Ehrengastland auf dem Cannes Film Market 2023 im Rampenlicht steht.

Doch Megumis Karriere beschränkt sich nicht auf „Fujiko“. Sie steht für kommende Projekte wie „Nameless“, „This Is I“ und eine noch unbetitelte japanisch-britische Koproduktion vor der Kamera. Zu ihren früheren Arbeiten zählen „The Stormy Family“, „One Night“, „The Blood of Wolves“, „The Naked Director“ und „Ōoku: The Inner Chambers“. Zudem brach ihre unskriptierte Netflix-Serie „Badly in Love“ Streaming-Rekorde und ebnete den Weg für einen mehrjährigen Entwicklungsdeal mit dem Streamingdienst.

Mit der internationalen Anerkennung für „Fujiko“ hat sich Megumis Wandel von der Schauspielerin zur Produzentin ausgezahlt. Die Festivalpreise und ihre anstehenden Projekte unterstreichen ihren wachsenden Einfluss im Kino. Ihre Arbeit eröffnet Frauen in der japanischen Erzählkultur weiterhin neue Möglichkeiten.

Quelle