12 June 2026, 14:18

Mehringplatz nach 7-Millionen-Sanierung: Warum Anwohner unzufrieden bleiben

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Mehringplatz nach 7-Millionen-Sanierung: Warum Anwohner unzufrieden bleiben

Bis 2022 wurde der Mehringplatz für über 7 Millionen Euro umfassend saniert. Trotz der hohen Investitionen sind die sichtbaren Veränderungen im Viertel jedoch gering geblieben. Die Finanzierung des Projekts stammt aus dem Aktionsfonds des Programms „Sozialer Zusammenhalt“.

2023 wurde zur Verbesserung der Situation ein eigens für das Viertel zuständiger Hausmeister – der sogenannte Kiezhausmeister – eingeführt. Seine Aufgabe besteht darin, sich um anhaltende Probleme zu kümmern und die Anwohner zu unterstützen.

Bald findet eine öffentliche Diskussion über die Zukunft des Platzes statt. Teilnehmen werden unter anderem Sevim Aydın, die wohnungs- und mietpolitische Sprecherin der SPD, sowie Katrin Schmidberger, die wohnungspolitische Sprecherin der Grünen. Auch Markus Liske, ein Anwohner des Mehringplatzes und Mitbegründer des Revolutionären Anwohnerrats, wird dabei sein. Zudem hat Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, ihre Teilnahme zugesagt.

Die Veranstaltung wird moderiert von Uwe Rada, Redakteur für Stadtentwicklung, und Rainer Rutz, Innenpolitikredakteur.

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Herausforderungen und nächsten Schritte für den Mehringplatz. Anwohner und Verantwortliche werden ihre Perspektiven zu den Sanierungen und deren Auswirkungen austauschen. Die Ergebnisse könnten künftige Entscheidungen über die Entwicklung des Gebiets prägen.

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