Neue Emmendinger Ausstellung erzählt von Flucht, Vertreibung und Neuanfang nach 1945
Frida StiebitzNeue Emmendinger Ausstellung erzählt von Flucht, Vertreibung und Neuanfang nach 1945
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung zu Flucht und Migration
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ präsentiert das Städtische Museum Emmendingen ab Sonntag, dem 21. Juni, um 11:15 Uhr eine vielschichtige Ausstellung über die Folgen von Vertreibung und Neuanfang. Die Schau, die bis zum 8. November zu sehen ist, markiert das erste große Projekt der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung ist als grafischer Roman konzipiert und verbindet historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen. Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Ein regionaler Bezug zeigt die Erlebnisse von Spätaussiedlern in Emmendingen – darunter eine Geschichte, die im Stadtteil Bürkle-Bleiche angesiedelt ist.
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht entstanden, setzt sich das Projekt mit Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinander. Das Museum möchte damit zur Reflexion und zum Dialog über die Grundlagen des Zusammenlebens anregen.
Geöffnet ist die Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Nach Voranmeldung sind zusätzliche Besichtigungen möglich. Bis Anfang November bietet sie die Gelegenheit, sich mit Migrationsgeschichten und ihren langfristigen Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinanderzusetzen. Die neue Museumsleiterin hat damit ein zentrales Anliegen ihres ersten großen Vorhabens umgesetzt.






