Neue Skitalente aus Deutschland dominieren die Junioren-Weltmeisterschaften
Maria-Theresia ThanelNeue Skitalente aus Deutschland dominieren die Junioren-Weltmeisterschaften
Deutscher Skisport fördert weiterhin Spitzen-Nachwuchstalente
In den vergangenen Jahren hat der deutsche alpine Skisport immer wieder herausragende junge Athleten hervorgebracht – darunter Felix Rösle und Benno Brandis, die erstmals bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2021 auf sich aufmerksam machten. Nun rückt eine neue Generation nach: Coletta Frick und eine weitere Nachwuchshoffnung aus dem Oberallgäu sorgen derzeit international für Furore.
Der Durchbruch des deutschen Nachwuchses begann 2021 in Tarvisio, Italien. Felix Rösle, der für den SC Sonthofen an den Start ging, holte Gold im Abfahrtslauf. Sein Teamkollege Benno Brandis vom TSV Durach folgte mit dem Sieg im Super-G.
Zwei Jahre später setzte sich der Erfolgskurs fort. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2023 trugen Rösle und Brandis maßgeblich zu einem starken Mannschaftsergebnis bei. Ihr Erfolg ebnete den Weg für weitere Triumphe – etwa den beeindruckenden Auftritt von Coletta Frick bei der nächsten Austragung in Italien. Dort sicherte sie sich Gold im Parallel-Sprint, Silber im klassischen Rennen und Bronze im Sprint.
Mittlerweile hat sich eine weitere junge Skifahrerin aus dem Oberallgäu als vielversprechendes Talent im alpinen Förderprogramm des Deutschen Skiverbands etabliert. Während die Pläne von Rösle und Brandis für die Saison 2024/25 noch unklar sind, zeigt der Nachwuchsstrom keine Anzeichen einer Verlangsamung.
Die deutschen Junioren haben sich durch kontinuierliche Erfolge bei internationalen Wettbewerben einen Namen gemacht – von den Erfolgen Rösles und Brandis' 2021 bis zu Fricks Medaillenregen. Die Entwicklung eines weiteren Ausnahmetalents aus dem Oberallgäu deutet darauf hin, dass dieser Trend in den kommenden Jahren anhalten wird.






