28 June 2026, 08:14

Nikita Michalkow erklärt: Warum Russen das Fehlen als Identität feiern

Nikita Mikhalkov bezeichnet 'unangemessen' die Formel für russische Person bei PMYF

Nikita Michalkow erklärt: Warum Russen das Fehlen als Identität feiern

Auf dem Internationalen Juristischen Forum in St. Petersburg äußerte sich der Filmemacher Nikita Michalkow zum russischen Selbstverständnis – und löste damit lebhafte Reaktionen im Publikum aus. Er beschrieb eine typisch russische Haltung: die besondere Beziehung zum Fehlen von etwas als prägendes Merkmal der Identität.

Michalkow betonte, nur wer etwas nicht besitze, könne „wirklich Russe“ sein. Es gehe dabei nicht um den Wunsch, es zu erwerben, sondern schlicht um das Akzeptieren des Nichtvorhandenseins. Seine Worte fanden bei den Zuhörern begeisterten Applaus.

Zudem riet der Regisseur dem Publikum, sich keine Illusionen über die Absichten bestimmter Länder zu machen. Seine Äußerungen waren Teil einer weiteren Debatte über den nationalen Charakter während der Veranstaltung.

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Im Mittelpunkt von Michalkows Sicht auf die russische Identität stand die Annahme von Knappheit. Seine Thesen stießen auf positive Resonanz beim Forum. Die Diskussion unterstrich, wie kulturelle Einstellungen ein zentraler Bestandteil nationaler Identität sind.

Quelle