Ohligs City Ring: Weniger Parkplätze, mehr barrierefreie Mobilität für die Innenstadt
Claudius KeudelOhligs City Ring: Weniger Parkplätze, mehr barrierefreie Mobilität für die Innenstadt
Der Ohligs City Ring soll den lokalen Verkehr revolutionieren
Das Projekt Ohligs City Ring wird den Nahverkehr in der Region grundlegend verändern. Es zielt darauf ab, umweltfreundliche Mobilität zu fördern, den Zugang zur Innenstadt zu erleichtern und die Anbindung an den Hauptbahnhof zu verbessern. Allerdings fallen im Rahmen der Pläne insgesamt 35 Parkplätze weg – besonders betroffen sind die Kottendorfer Straße und die Bahnstraße.
Die Stadt begründet die Änderungen vor allem mit Sicherheitsaspekten. Ziel ist es, Konflikte zwischen parkenden Autos und fließendem Verkehr zu verringern. Zudem wird im Bereich Rennpatt die Einführung einer Einbahnstraßenregelung geprüft, um den Verkehrsfluss zu optimieren und den Busverkehr zu entlasten.
Neu entsteht am Rennpatt eine barrierefreie Bushaltestelle speziell für Schulkinder. Die Stadt nutzt dafür die ehemalige Schulbus-Abfahrtsfläche um und wandelt sie in eine Parkzone mit acht neuen Stellplätzen um – ein Ausgleich für acht zuvor im Projekt verlorene Plätze.
An anderen Standorten werden zusätzliche barrierefreie Bushaltestellen eingerichtet oder ausgebaut. Damit soll die Nutzung des Busses komfortabler und attraktiver werden.
Zwar gehen durch das Projekt Parkplätze verloren, doch Verkehr und Barrierefreiheit profitieren davon. Offene Fragen bleiben dennoch, etwa ob die entfallenen Parkmöglichkeiten am Rennpatt ersetzt werden können – und wenn ja, wo. Im Mittelpunkt der politischen Debatten wird stehen, ob die Vorteile die Nachteile durch den Wegfall von Parkflächen überwiegen und welche Alternativen die Stadt anbieten kann.






