Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff vorsorglich ab
Maria-Theresia ThanelOranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff vorsorglich ab
Die Stadt Oranienburg hat ihr Verwaltungsnetzwerk nach einem Cyberangriff vorsorglich abgeschaltet. Mit dieser Maßnahme sollen die Systeme während der laufenden Ermittlungen geschützt werden. Wie die Behörden bestätigten, wurde das Netzwerk selbst nicht kompromittiert.
Die Abschaltung begann am Donnerstag um 18 Uhr. Die Verantwortlichen entschieden sich, das Netzwerk offline zu nehmen, um mögliche Schäden zu verhindern. Die Website der Stadt blieb zwar erreichbar, wies jedoch auf Einschränkungen im Service hin.
Während des Ausfalls ist die Verwaltung sowie kommunale Einrichtungen nur telefonisch zu erreichen. Das Bürgeramt hat zudem seine Sprechzeiten für Freitag abgesagt. Die Störungen werden voraussichtlich bis zum Wochenende andauern.
Von dem Angriff sind 75.000 Firewalls des Typs betroffen, wie er auch in der Oranienburger Verwaltung zum Einsatz kommt. Dennoch blieben die eigenen Systeme der Stadt während des Vorfalls sicher.
Die Dienstleistungen bleiben bis zur Freigabe des Netzwerks eingeschränkt. Bürger werden aufgefordert, dringende Angelegenheiten telefonisch zu klären. Wann der Regelbetrieb wiederaufgenommen wird, steht derzeit noch nicht fest.






