PGIM revolutioniert den deutschen Wohnungsmarkt mit Miet-Reihenhäusern in Modulbauweise
Frida StiebitzPGIM revolutioniert den deutschen Wohnungsmarkt mit Miet-Reihenhäusern in Modulbauweise
PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, plant den Einstieg in den deutschen Reihenhausmarkt. Das Unternehmen will bezahlbare Mietwohnungen in Pendlerregionen rund um Großstädte entwickeln – ein seltener Schritt in einem Segment, das bisher kaum institutionelle Investoren angezogen hat.
Die Firma setzt auf den Bau von Reihenhäusern in Modulbauweise, wobei die Entwicklungskosten zwischen 1.900 und 2.000 Euro pro Quadratmeter liegen sollen. Die monatlichen Mietpreise werden voraussichtlich 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter betragen, was für ein durchschnittliches Haus Mietkosten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro bedeutet.
Im Gegensatz zu vielen Projektentwicklern, die zunehmend auf Vorverkäufe angewiesen sind, um Finanzierungen zu sichern, konzentriert sich PGIM auf langfristige Vermietung statt auf den Verkauf der Immobilien. Große Investoren wie PGIM springen hier ein, um diese Transaktionen zu garantieren – und das zu günstigeren Einstiegspreisen, was zur Stabilisierung des Marktes beitragen könnte.
Das Unternehmen sieht besonders in Speckgürteln großes Potenzial, wo die Nachfrage nach familienfreundlichem Wohnraum weiterhin hoch ist. Durch die Fokussierung auf diese Regionen will PGIM eine Alternative zum klassischen Wohneigentum bieten und gleichzeitig die Kosten für Mieter überschaubar halten.
PGIMs Einstieg in den Markt für Einfamilienhaus-Mietobjekte könnte die deutsche Wohnungsbranche verändern. Da institutionelle Investitionen in diesem Bereich noch selten sind, könnte das Vorgehen des Unternehmens ähnliche Schritte anderer Großinvestoren nach sich ziehen. Der Ansatz, Modulbauweise mit langfristiger Vermietung zu kombinieren, bietet zudem ein neues Modell für bezahlbaren Familienwohnraum.






