Pheline Roggan zeigt Solidarität mit Collien Fernandes nach Digitalgewalt-Vorwürfen
Claudius KeudelErste 'Arschlecken'. Star bricht Schweigen - Pheline Roggan zeigt Solidarität mit Collien Fernandes nach Digitalgewalt-Vorwürfen
Schauspielerin Pheline Roggan hat sich öffentlich hinter Collien Fernandes gestellt, nachdem diese ihren Ex-Mann Christian Ulmen der digitalen Belästigung beschuldigt hatte. Roggans Unterstützung reiht sich in monatelange Solidaritätsbekundungen aus der deutschen Unterhaltungsbranche ein. Die Vorwürfe waren erstmals im März 2024 bekannt geworden und hatten eine breite Debatte über digitale Gewalt und Verantwortung ausgelöst.
Fernandes hatte sich im März erstmals geäußert und behauptet, Ulmen habe gefälschte Profile angelegt und Deepfake-Pornografie mit ihrer Person verbreitet. Seither zeigt sich die Öffentlichkeit mehrheitlich auf ihrer Seite – prominente Stimmen wie Jan Böhmermann und Jan Köppen äußerten auf Social Media ihre Unterstützung. Auch Stefano Zarrella bezeichnete die Vorgänge als erschütternd.
Roggan, bekannt durch ihre Rolle in Jerks., kommentierte nun auf Fernandes' Instagram-Profil: "Liebe Collien, es tut mir so unendlich leid, was dir angetan wurde." Ihre Worte entsprachen denen der feministischen Aktivistin Gisèle Pelicot und wiesen die Schuld eindeutig dem Beschuldigten zu.
Ulmens Anwalt wies die Medienberichterstattung als rechtswidrig zurück und leitete rechtliche Schritte gegen Der Spiegel ein. Institutionen wie RTL und Deutschlandfunk Kultur zeigen sich unterdessen zurückhaltend und verweisen auf den frühen Stand der Ermittlungen. Die spanischen Behörden prüfen den Fall weiterhin, bisher wurden jedoch keine offiziellen Anklagen erhoben.
Roggans Stellungnahme unterstreicht die Welle der Solidarität mit Fernandes und lenkt den Fokus auf die Schwere der Vorwürfe. Der Fall wirft zudem grundsätzliche Fragen zu digitaler Gewalt und den damit verbundenen juristischen Herausforderungen auf. Während die Ermittlungen andauern, bleiben die Reaktionen aus Öffentlichkeit und Institutionen gespalten – zwischen Unschuldsvermutung und Forderungen nach Gerechtigkeit.






