Pyrotechnik im DFB-Pokalfinale: Bayern siegt 3:0 – doch die Sicherheit bleibt umstritten
Claudius KeudelPyrotechnik im DFB-Pokalfinale: Bayern siegt 3:0 – doch die Sicherheit bleibt umstritten
Das DFB-Pokal-Finale zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart wurde durch eine Verzögerung wegen Pyrotechnik überschattet. Am Ende sicherte sich der FC Bayern München mit 3:0 den Sieg, doch der Vorfall hat eine Debatte über die Stadion-Sicherheit ausgelöst.
Während des Spiels führte Rauch von Pyrotechnik zu einer vorübergehenden Unterbrechung. Trotz der Störung ließ Schiedsrichter Sven Jablonski die Partie fortsetzen. Das Spiel wurde nicht abgebrochen und endete mit einem 3:0-Sieg für den FC Bayern.
Herbert Reul, Innenminister von Nordrhein-Westfalen, äußerte sich überrascht über die Entscheidung, das Spiel fortzusetzen. Er hätte den Abbruch der Partie wegen des Pyrotechnik-Einsatzes bevorzugt. Seine Äußerungen fallen kurz vor der Innenministerkonferenz in Hamburg, auf der die Stadion-Sicherheit thematisiert werden soll.
Laut einem Bericht des Spiegel fehlen im Entwurf für neue Sicherheitsmaßnahmen konkrete Schritte. Der Vorfall hat Forderungen nach strengeren Sicherheitsvorkehrungen in Stadien laut werden lassen. Die anstehende Konferenz in Hamburg wird sich nun verstärkt mit diesen Bedenken befassen. Bisher sind im Entwurf jedoch noch keine konkreten Maßnahmen festgehalten.






