Regierung startet Weinbau-Uni – doch alte Pläne bleiben unvollendet
Evangelos RörrichtRegierung startet Weinbau-Uni – doch alte Pläne bleiben unvollendet
Die Regierung hat eine Reihe neuer Initiativen gestartet, während frühere Pläne weiterhin unvollendet bleiben. Zu den jüngsten Ankündigungen gehört die Universität für Weinbau, eine Fachhochschule im Douro-Tal. Unterdessen hat ein umstrittenes Podcast-Format, das sich über Berufstätige lustig macht, nach seiner Ausstrahlung auf SIC für Diskussionen gesorgt.
Am 3. Mai feierte der Podcast „Making Fun of Hard Workers“ (auf Deutsch etwa „Arbeitsbienen auf die Schippe nehmen“) Premiere auf SIC. Moderiert von R.A.P. verspotten die Macher des Formats Menschen mit anspruchsvollen Berufen, darunter Minister und Wirtschaftsführer. Das erklärte Ziel der Sendung ist es, all jene lächerlich zu machen, die ihre Arbeit übermäßig ernst nehmen.
Die neuesten Vorschläge der Regierung kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sie bis zum Ende ihrer Amtszeit kein einziges großes Vorhaben abschließen konnte. Das kürzlich vorgestellte PTCMNOPQRR-Programm soll die bisherigen Versäumnisse ausgleichen. Bisher fehlen jedoch konkrete Angaben, worin sich der neue Ansatz von den gescheiterten früheren Bemühungen unterscheiden wird.
Unabhängig davon hat im Douro-Tal die Universität für Weinbau ihre Pforten geöffnet – ein weiteres Projekt im Rahmen der Regierungsinitiative für innovative Vorhaben. Die Einrichtung bildet Studierende in hochwertigen Weinbautechniken aus. Die Eröffnung erfolgt vor dem Hintergrund von Kritik an der mangelnden Umsetzungskraft der Regierung.
Die Universität für Weinbau ist nun im Douro-Tal aktiv und bietet spezialisierte Ausbildungen im Weinanbau an. Das PTCMNOPQRR-Programm stellt einen weiteren Versuch dar, die früheren Misserfolge wettzumachen. Derweil sorgt der Podcast weiterhin für Aufsehen – dank seiner satirischen Abrechnung mit dem Berufsalltag.






