13 June 2026, 16:14

Reul attackiert Fußballclubs: "Sicherheit in Stadien ist keine Kostenfrage"

Reul kritisiert Fußballclubs wegen der Behandlung von Stadionrowdys

Reul attackiert Fußballclubs: "Sicherheit in Stadien ist keine Kostenfrage"

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul kritisiert Fußballvereine scharf für ihren Umgang mit Stadionrowdys. Er betont, dass die Sicherheit in Stadien eine staatliche Aufgabe sei – und keine finanzielle Belastung für die Clubs.

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Reul zeigt sich verwundert darüber, dass über die Kosten für Stadionsecurity überhaupt diskutiert werde. Seiner Meinung nach zögern die Vereine aus Angst vor Reaktionen ihrer eigenen Ultra-Fans, konsequent zu handeln.

Obwohl Stadien zu den am stärksten überwachten Orten in Deutschland gehörten, würden Täter nur selten schnell identifiziert und zur Verantwortung gezogen, moniert Reul. Die Vereine müssten seiner Ansicht nach stärker in die Pflicht genommen werden, um schneller gegen Störfaktoren vorzugehen.

Eine private Finanzierung der Polizei durch Fußballclubs lehnt er ab. Stattdessen schlägt er vor, Vereine durch neue Gesetze zu bestrafen, wenn sie Strafverfahren unnötig verzögern. Reuls Vorschläge zielen darauf ab, die Identifizierung und Verfolgung von Tätern zu beschleunigen. „Sicherheit in Stadien darf nicht zur Kostenfrage werden“, stellt er klar. Der Staat müsse die volle Verantwortung für die Sicherheit übernehmen.

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