21 March 2026, 06:19

Spargelsaison startet mit kleinen Mengen – doch die Preise könnten steigen

Ein verblichenes Dokument mit der Aufschrift "Surgensburg, Deutschland - Landschaft eines Hofes", das eine ländliche Szene mit einem Bauernhof, Feldern, Häusern, Bäumen und einem Himmel zeigt.

Asparagusernte beginnt - Bauern erwarten steigende Preise - Spargelsaison startet mit kleinen Mengen – doch die Preise könnten steigen

In Rheinland-Pfalz hat die Spargelsaison begonnen, bisher allerdings nur mit kleinen Mengen. Landwirte kämpfen mit steigenden Kosten durch höhere Energierechnungen und den erhöhten Mindestlohn, was die Preise für Verbraucher in diesem Jahr in die Höhe treiben könnte. Die Wetterbedingungen waren bisher jedoch günstig.

Die diesjährige Spargelsaison startete früher als üblich: Erste kleine Chargen aus geschütztem Anbau kamen bereits im März auf den Markt. Größere Mengen werden nach Ostern erwartet, sobald die Bodentemperaturen über 12°C steigen. Die Haupternte in südlichen Regionen wie Baden-Württemberg und der Pfalz beginnt in der Regel Mitte April, während norddeutsche Gebiete wie Niedersachsen und Brandenburg erst Ende April oder Anfang Mai folgen.

Spargel ist eine arbeitsintensive Kultur, weshalb Landwirte stark auf Saisonarbeitskräfte angewiesen sind. Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland stieg 2024 auf 13,90 Euro pro Stunde, und für 2027 ist eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro geplant. Zusammen mit den stark gestiegenen Energiekosten haben sich die Betriebsausgaben erhöht. Da sich die Preise nach Ertrag, Qualität und Produktionskosten richten, könnten Verbraucher in dieser Saison tiefer in die Tasche greifen müssen.

Trotz der finanziellen Belastungen waren die Wetterbedingungen ideal: Ausreichend Regen, Wärme und Sonnenschein förderten das Wachstum. Unklar ist jedoch noch, wie stark die Preise steigen werden, da die vollen Auswirkungen der höheren Kosten noch nicht absehbar sind.

Erst ab April werden größere Mengen Spargel auf den Märkten verfügbar sein; traditionell endet die Saison am 24. Juni. Die Landwirte werden weiterhin Kosten und Erträge im Blick behalten, doch Verbraucher sollten sich auf höhere Preise einstellen. Die Kombination aus Lohnerhöhungen, Energiekosten und Arbeitskräftebedarf wird den Markt in diesem Jahr prägen.

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