17 June 2026, 18:35

Spontanes Gebet nach dem 7:1 – wie Fußballer Glauben statt Politik zeigten

Spontane World Cup-Gebet Hebt Sich Von Fußball-Aktivismus Ab

Spontanes Gebet nach dem 7:1 – wie Fußballer Glauben statt Politik zeigten

Ein spontaner Gebetskreis zwischen Spielern aus Deutschland und Curaçao sorgte nach ihrem Spiel für Aufmerksamkeit. Die Geste hob sich als freiwilliger Akt des Glaubens ab, der mit keiner organisierten Kampagne oder Protestaktion in Verbindung stand. Sie fand im Anschluss an den 7:1-Sieg Deutschlands gegen Curaçao statt.

Die deutschen Spieler Felix Nmecha und Jonathan Tah schlossen sich ihren Gegnern aus Curaçao zu einem christlichen Gebet auf dem Platz an. Die Akteure beschrieben den Moment als Ausdruck von Einheit und Dankbarkeit – für sie verherrlicht das Spiel Jesus. Anders als bei anderen Initiativen im Fußball war diese Aktion weder von einem Verband, einem Sponsor noch von einer Interessensgruppe geplant worden.

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In den vergangenen Jahren gab es im Fußball Gesten wie das Kniefall-Protestieren, das 2020 als Zeichen gegen rassistische Ungerechtigkeit begann. Weitere Kampagnen, etwa Regenbogen-Symbolik oder die OneLove-Binde, setzten sich für Vielfalt und Inklusion ein. Solche Initiativen wurden meist von Verbänden, Vereinen oder Aktivistengruppen vorangetrieben und lösten unter Fans Debatten über die Rolle politischer und kultureller Botschaften im Sport aus.

Der Gebetskreis markierte einen anderen Moment im Fußball: eine persönliche, unvorbereitete Glaubensbekundung statt einer organisierten Aussage. Die beteiligten Spieler sahen darin eine natürliche Folge ihres Glaubens und gegenseitigen Respekts.

Quelle