Stabiler Energieverbrauch, aber 53 Prozent höhere Kosten für die Stadt im Jahr 2024
Maria-Theresia ThanelStabiler Energieverbrauch, aber 53 Prozent höhere Kosten für die Stadt im Jahr 2024
Der aktuelle Energiebericht der Stadt zeigt für das Jahr 2024 einen stabilen Verbrauch – trotz steigender Kosten. Kommunale Gebäude verbrauchten 13,32 Millionen Kilowattstunden Strom und 50,4 Millionen kWh Erdgas, was in etwa den Vorjahren entspricht. Die Gesamtausgaben für Energie stiegen jedoch um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro an.
Der Stromverbrauch in städtischen Liegenschaften blieb mit 13,32 Millionen kWh nahezu unverändert. Schulen waren dabei die größten Verbraucher: Sie machten 49 Prozent des Strom- und 62,5 Prozent des Erdgasbedarfs aus. Der Verbrauch an Heizöl normalisierte sich bei 6 Millionen kWh, nachdem 2022 noch Vorräte angehäuft worden waren.
Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude belief sich auf 16.643 metrische Tonnen CO₂-Äquivalente. Eine umfassende Modernisierung der Beleuchtung, die 850.000 Euro kostete, wurde abgeschlossen – die Hälfte der Summe stammte aus einer Bundesförderung für Klimaschutzmaßnahmen.
Für die Zukunft plant die gmmg eine Modernisierung der Infrastruktur: Alte Stromzähler sollen durch digitale Systeme ersetzt werden. Zudem werden Wasser- und Wärmezähler an eine zentrale Datenplattform angebunden, um die Überwachung zu verbessern.
Der Bericht umfasst rund 750.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Während der Energieverbrauch stabil blieb, stiegen die Kosten 2024 deutlich an. Geplante Maßnahmen zielen darauf ab, die Effizienz zu steigern und die Emissionen in kommunalen Gebäuden zu senken.






