04 April 2026, 12:21

Steinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt

Kinder spielen mit einem Spielzeugebahn auf einem Bahngleis umgeben von Häusern und Bäumen, mit Text unten.

Steinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt

Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg nach Steinwürfen auf Gleise behindert

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Nachdem Kinder Steine auf die Bahnschienen gelegt hatten, kam es zu Verspätungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg. Ein Lokführer entdeckte die Jugendlichen in der Nähe der Strecke und alarmierte die Behörden, doch als die Beamten eintrafen, war niemand mehr vor Ort. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit in den Schulferien auf.

Die Störungen begannen, als ein Zugführer Kinder auf den Gleisen bemerkte und dies umgehend der Bundespolizei meldete. Eine Streifenwagenbesatzung rückte mit Blaulicht an, fand bei der Ankunft jedoch niemanden vor. Obwohl die Kinder nicht mehr auffindbar waren, bestätigten die Ermittler, dass absichtlich Steine auf den Schienen platziert worden waren.

Die Bahnstrecke musste vorübergehend gesperrt werden, um die Hindernisse zu beseitigen, was zu Verspätungen für die Fahrgäste führte. Die Behörden warnen, dass das Ablegen von Gegenständen auf Gleisen eine Straftat mit schweren rechtlichen Konsequenzen darstellt. Zudem betonten sie die extreme Gefahr, die vom Betreten von Bahnanlagen ausgeht, und riefen Eltern dazu auf, mit ihren Kindern über die Risiken zu sprechen.

Die Bundespolizei bittet Zeugen oder Personen mit Kenntnissen über den Vorfall, sich zu melden. Hinweise können an die Bundespolizeiinspektion Bremen gerichtet werden, um die Ermittlungen zu unterstützen.

Der Vorfall hat nicht nur zu Reisebehinderungen geführt, sondern unterstreicht erneut die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit im Umgang mit Bahnsicherheit. Fahrgäste werden darauf hingewiesen, bei solchen Ereignissen mit möglichen Verspätungen zu rechnen. Die Behörden appellieren nachdrücklich daran, Kinder – insbesondere in unbeaufsichtigten Phasen – von Gleisanlagen fernzuhalten.

Quelle