Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,477.777-Euro-Lottogewinn – und scheitert kläglich
Frida StiebitzLotterie-Betrug: Tankwart verbirgt Kunden-Millionengewinn - Gewinn verloren - Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,477.777-Euro-Lottogewinn – und scheitert kläglich
Ein Tankstellenmitarbeiter in Deutschland hat einem Kunden einen Lottogewinn von 1,477.777 Euro im Spiel 77 unterschlagen. Statt den Gewinner zu informieren, behielt er den Schein ein und versuchte später, den Gewinn selbst einzustreichen. Der Betrug flog durch die Lotto-Gesellschaft auf und zog rechtliche Konsequenzen nach sich.
Der Vorfall begann, als ein Kunde an der Tankstelle des Mitarbeiters einen Gewinnschein kaufte. Der Angestellte prüfte die Zahlen, teilte dem Käufer jedoch mit, es gebe keinen Gewinn. Nachdem dieser gegangen war, behielt er den Schein für sich.
Monate später erschien der Tankstellenmitarbeiter in der Lotto-Zentrale, um den Gewinn abzuholen. Beamte wurden bei seiner Forderung stutzig und verweigerten die Auszahlung. Ihre Ermittlungen bestätigten den Betrug und deckten die Täuschung auf.
Ein Gericht verurteilte den Mann später wegen Betrugs. Er erhielt eine 15-monatige Haftstrafe auf Bewährung und ein Spielverbot für die Verkaufsstelle, an der der Schein verkauft worden war. Der eigentliche Gewinner blieb jedoch unbekannt. Ohne den Originalschein kann das Preisgeld nicht ausgezahlt werden.
Der Versuch des Tankstellenmitarbeiters, sich den Lottogewinn anzueignen, scheiterte, nachdem die Behörden Unstimmigkeiten bemerkt hatten. Der wahre Gewinner meldete sich nie – die 1,477.777 Euro bleiben unausgezahlt. Der Fall zeigt, welche Risiken bestehen, wenn Lottoscheine in falsche Hände geraten.






