Trächtiges Reh mit Armbrustbolzen getötet – Ermittlungen wegen Wilderei laufen
Claudius KeudelTrächtiges Reh mit Armbrustbolzen getötet – Ermittlungen wegen Wilderei laufen
Im Mai wurde ein trächtiges weibliches Reh tot mit einem Armbrustbolzen aufgefunden. Ein örtlicher Jagdpächter entdeckte das Tier in der Nähe von Bleckede und informierte umgehend die Behörden. Der Vorfall löste Ermittlungen wegen Wilderei und Tierquälerei aus.
Der Jagdpächter meldete den toten Rehbock am 27. Mai. Die Polizei bestätigte später, dass das Tier durch einen Armbrustbolzen getötet worden war. Die Beamten sicherten den Bolzen als Beweismittel und begannen, dessen Herkunft zu ermitteln.
Die Nachforschungen bei Armbrustherstellern führten die Ermittler zu einem potenziellen Käufer. Dieser Durchbruch veranlasste eine Hausdurchsuchung in Bleckede am 25. Juni, die auf Basis eines Beschlusses des Landgerichts Lüneburg erfolgte. Dabei beschlagnahmten die Beamten eine Armbrust sowie Zubehörteile.
Die Bewohner des Hauses gelten derzeit als Tatverdächtige. Sie haben sich zu den Vorwürfen nicht geäußert und werden anwaltlich vertreten.
Die Ermittlungen dauern an. Die Behörden werten weiterhin Beweismaterial aus, darunter die beschlagnahmte Armbrust und das Zubehör. Im Raum stehen Vorwürfe der Wilderei und Tierquälerei.
