Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende 36 Prozent
Maria-Theresia ThanelUnterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende 36 Prozent
Mehrere Schulen in Westthüringen kämpfen mit massiven Unterrichtsausfällen
Besonders betroffen sind die Staatliche Regelschule Dermbach, die Erste Gemeindeschule in Bad Salzungen und die Rhön-Ulstertal-Schule in Geisa, die zu den höchsten Ausfallquoten zählen. Die Situation stößt bei lokalen Verantwortlichen und der Landesregierung auf scharfe Kritik.
Im Frühjahrstrimester 2025/26 fielen an der Staatlichen Regelschule Dermbach 25,7 Prozent des Unterrichts aus. An der Ersten Gemeindeschule Bad Salzungen waren es im selben Zeitraum 24,2 Prozent, mit einem Spitzenwert von 36,4 Prozent im Herbst 2025. Die Sekundarschule Geisa verzeichnete ebenfalls 21,2 Prozent ausgefallene Stunden – größtenteils ohne Ersatz.
Am stärksten betroffen waren in Geisa die Fächer Englisch, Mathematik und Sport. Die meisten ausgefallenen Stunden bleiben unkompensiert, was die Schüler ohne Unterricht lässt und den Druck auf Lehrkräfte sowie Familien erhöht.
Der CDU-Politiker Martin Henkel bezeichnete die Lage als „inakzeptabel“. Er fordert von der Schulbehörde Westthüringen dringende Maßnahmen, um die Ausfälle bis zum Beginn des neuen Schuljahres deutlich zu reduzieren. Die Landesregierung hat das Problem anerkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet, darunter verbesserte Personalgewinnung und der Einsatz von Vertretungslehrkräften.
Die hohen Ausfallzahlen werden von der Landesregierung bestätigt. Schulen in der Region leiden weiterhin unter Personalmangel. Nun wird fieberhaft an Lösungen gearbeitet, bevor das neue Schuljahr startet.






