05 April 2026, 02:21

Verkehrsstreit in Solingen-Ohligs: Bürger fordern sachliche Lösungen statt DDR-Vergleiche

Eine belebte Stadtstraße mit mehreren Fahrzeugen, Fußgängern auf dem Gehweg und Gebäuden auf beiden Seiten, mit einer Tram, einer fernen Brücke, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Verkehrsstreit in Solingen-Ohligs: Bürger fordern sachliche Lösungen statt DDR-Vergleiche

Streit um Verkehrspläne in Solingen-Ohligs eskaliert

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Die Auseinandersetzungen um die geplante Neugestaltung des öffentlichen Nahverkehrs im Solinger Stadtteil Ohligs spitzen sich zu. Die Bürgervereinigung für Solingen (BfS) schlägt vor, die geplante Haltestelle Heiligenstock zu streichen und sich stattdessen ausschließlich auf den Aachener Platz zu konzentrieren. Zwar herrscht Einigkeit darüber, dass die Verkehrsanbindungen verbessert werden müssen – doch die Debatte wird zunehmend sachfremd geführt.

Die BfS begründet ihren Vorschlag damit, die Interessen von Anwohnern und lokalen Geschäften besser in Einklang zu bringen. Ihr Konzept sieht eine überarbeitete Parkraumstrategie vor, durch die der Verlust von Stellplätzen deutlich verringert werden solle. Verwirrung stifteten jedoch Vergleiche des Bezirksbürgermeisters von Ohligs, Aufderhöhe und Merscheid mit den Verkehrsverhältnissen in der ehemaligen DDR.

Die Bürgervereinigung warnt nun, dass die aktuelle Diskussion die gemeinsamen Ziele – eine bessere Verkehrsanbindung – untergräbt. Da weder konkrete Ergebnisse der jüngsten Gespräche noch eine klare Positionierung des Bürgermeisters vorliegen, fordert die BfS eine Rückkehr zu einer sachlichen Debatte. Im nächsten Verhandlungsround soll es darum gehen, praktikable Lösungen zu finden.

Offizielle Updates zu Änderungen im ÖPNV in Ohligs selbst gibt es bisher nicht, wohl aber wurden in jüngsten Berichten unzusammenhängende Anpassungen in den Nachbarorten Much und Overath erwähnt.

Die BfS bleibt darauf fokussiert, für das Ohligser Stadtzentrum konkrete Verbesserungen durchzusetzen. In den kommenden Gesprächen wird sie darauf drängen, Entscheidungen auf Basis von Fakten zu treffen. Ob die geplanten Verkehrsprojekte wie vorgesehen vorankommen, hängt vom Erfolg dieser Bemühungen ab.

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