WM 2023: Drei Länder, ein Turnier – wie Nordamerika Fußballgeschichte schreibt
Frida StiebitzWM 2023: Drei Länder, ein Turnier – wie Nordamerika Fußballgeschichte schreibt
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2023 wird Geschichte schreiben: Zum ersten Mal wird das Turnier gemeinsam von den USA, Mexiko und Kanada ausgerichtet. Spiele finden in mehreren Städten aller drei Länder statt – ein neues Kapitel für den Wettbewerb.
In den USA werden elf Städte Gastgeber sein, darunter Dallas mit dem größten Stadion, das 94.000 Zuschauer fasst. Mexiko setzt auf drei Spielstätten, darunter das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt mit Platz für rund 83.000 Fans. Das Stadion in Guadalajara wird mit etwa 43.000 Plätzen das kleinste des Turniers sein. Kanada trägt Spiele in zwei Städten aus: Das Stadion in Vancouver bietet 54.000, das in Toronto etwa 45.000 Zuschauern Platz.
Unterdessen hat sich in Deutschland das Waldstadion „Kaffetälchen“ in Tiefenort als Kultstätte etabliert. Vom Magazin 11FREUNDE auf Platz 12 der weltweiten Rangliste gewählt, gilt es zudem als zweit schönstes Stadion des Landes. Seine Geschichte reicht bis 1927 zurück, als erste Spiele auf einem Waldplatz ausgetragen wurden. Nach einem großen Modernisierungsschub in den 1960er-Jahren fasste es einst bis zu 8.000 Zuschauer.
In der DDR-Oberliga spielte einst die BSG Kali Werra Tiefenort, ein Team mit bekannten Akteuren wie Peter Filler aus Wiesenthal/Rhön.
Während die WM 2023 mit einer Mischung aus legendären und modernen Arenen über Nordamerika verteilt sein wird, bleibt das „Kaffetälchen“ ein gefeierter Teil der Fußballgeschichte. Beide Ereignisse unterstreichen die wachsende globale Strahlkraft und kulturelle Bedeutung des Sports.






