Wolfenbüttel senkt Kita-Gruppengößen für bessere individuelle Förderung
Maria-Theresia ThanelWolfenbüttel senkt Kita-Gruppengößen für bessere individuelle Förderung
Kitas in Wolfenbüttel verringern Gruppengößen ab diesem Kindergartenjahr
Der Stadtrat von Wolfenbüttel hat beschlossen, die Gruppengößen in Kindertageseinrichtungen zu reduzieren – mit nur zwei Enthaltungen der AfD. Ziel der Maßnahme ist es, durch kleinere Gruppen die individuelle Förderung jedes Kindes zu verbessern.
Konkret werden die Krippengruppen von 15 auf 14 Kinder verkleinert, die Kindergartengruppen von 25 auf 24 und die Hortgruppen von 20 auf 19 Kinder. Die Kita-Leitungen sind für die Einhaltung der neuen Obergrenzen verantwortlich, Ausnahmen sind jedoch aus pädagogischen Gründen möglich.
Der Beschluss folgt Forderungen von Elternvertreter:innen und Kita-Leitungen nach kleineren Gruppen. Er ist Teil des Programms "Demografische Chancen 2030", mit dem die Stadt auf sinkende Geburtenraten reagiert. Wolfenbüttel ist damit die erste Kommune in Niedersachsen, die solche Regelungen offiziell einführt.
Die Stadt erhofft sich durch das bessere Betreuungsschlüssel mehr Zeit für die individuelle Zuwendung zu den Kindern. Bisher hat keine andere Kommune im Land vergleichbare Reduzierungen umgesetzt.
Die Änderungen treten sofort in Kraft; die Kitas müssen die neuen Vorgaben einhalten. Durch die kleineren Gruppen sollen bessere Lernbedingungen für die Kinder entstehen. Der Ansatz Wolfenbüttels könnte Schulbeispiel für andere Regionen mit demografischem Wandel werden.






