04 April 2026, 08:21

Workshop in Lüneburg: Wie junge Migrant:innen ihre politische Stimme finden

Ein Plakat mit einer USA-Karte, auf der farbige Regionen verschiedene Arten der unterstützten Bevölkerungsmigration anzeigen, begleitet von erklärendem Text.

Workshop in Lüneburg: Wie junge Migrant:innen ihre politische Stimme finden

Workshop "Deine Stimme zählt!" – Jugendliche mit Migrationshintergrund für Politik begeistern

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Am 10. April 2026 findet in Lüneburg ein neuer Workshop unter dem Titel "Deine Stimme zählt!" statt. Die Veranstaltung richtet sich an junge Menschen mit Migrationshintergrund und soll sie ermutigen, sich stärker in Politik und gesellschaftliches Engagement einzubringen. Die Organisator:innen möchten praktische Werkzeuge und Kontakte vermitteln, damit Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren ihre Anliegen Gehör verschaffen können.

Die viertägige Veranstaltung dauert von 15:00 bis 19:00 Uhr und findet im Alten Bildungs- und Integrationsbüro statt. Erfahrene Referent:innen aus der politischen Bildungsarbeit leiten Diskussionen darüber, wie Politik den Alltag prägt und wo junge Menschen Entscheidungen mitgestalten können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Junge Menschen mit Migrationshintergrund sind in politischen und gemeinnützigen Strukturen nach wie vor unterrepräsentiert. In Niedersachsen haben 17 Prozent der Gesamtbevölkerung und 23 Prozent der 6- bis 18-Jährigen einen Migrationshintergrund, doch ihr Anteil in Gruppen wie der Freiwilligen Feuerwehr liegt bei nur 2 bis 3 Prozent. Der Workshop will dies ändern, indem er Orientierung bietet und Teilnehmende mit lokalen Aktivist:innen vernetzt.

Veranstalter sind der Landkreis Lüneburg, die Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Niedersachsen (LAG) sowie die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe. Ihr Ziel ist es, Interesse zu wecken, Horizonte zu erweitern und junge Menschen mit den nötigen Fähigkeiten auszustatten, um sich aktiv einzubringen.

Der Workshop schafft einen Raum, in dem sich Jugendliche ohne Hürden mit bürgerschaftlichem Engagement auseinandersetzen können. Die Teilnehmenden erhalten praktisches Wissen und Kontakte, um selbst aktiv zu werden. Langfristig soll das Interesse an politischer Teilhabe in unterrepräsentierten Gruppen gestärkt werden.

Quelle