10 May 2026, 22:20

Würth-Gruppe knackt 2026 fast 100 Milliarden Euro Umsatz – doch Risiken drohen

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Würth-Gruppe knackt 2026 fast 100 Milliarden Euro Umsatz – doch Risiken drohen

Die Würth-Gruppe hat für das frühe Jahr 2026 starke Finanzzahlen vorgelegt: Der Umsatz kletterte auf fast 100 Milliarden Euro. Konzernchef Robert Friedmann zeigt sich optimistisch in Sachen Wachstum, warnt jedoch vor strukturellen Hindernissen in Deutschland, die künftige Investitionen belasten könnten. Die Familie bleibt derweil prägend – Gründer Reinhold Würth berät mit 91 Jahren weiterhin in zentraler Rolle.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 stieg der Umsatz der Würth-Gruppe um 3,2 Prozent auf nahezu 100 Milliarden Euro. Noch deutlicher legte das operative Ergebnis zu: Es kletterte um acht Prozent auf fast 300 Millionen Euro. Friedmann betonte, das Unternehmen liege fest auf Expansionskurs und peile für das Gesamtjahr ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich an.

Um Lieferkettenstörungen vorzubeugen, hat Friedmann die Lagerbestände um 100 Millionen Euro aufgestockt – die Gesamtinventar bewertet sich nun auf 3,6 Milliarden Euro. Mit dieser Strategie soll die Kontinuität in möglichen Krisenzeiten gesichert werden.

Die Familie Würth prägt die Unternehmensausrichtung weiterhin maßgeblich. Reinhold Würth, mit 91 Jahren, bleibt als Ehrenvorsitzender und Berater aktiv. Seine Tochter Bettina Würth sitzt im Stiftungsrat der Aufsichtsorgane, während Enkelin Maria Würth die Firmen-Kunstsammlung und Kulturprojekte leitet. Anfang 2025 übernahmen die Enkel Benjamin und Sebastian Würth Schlüsselpositionen in der Führungsetage und festigten so den langfristigen Familieneinfluss.

Die jüngsten Finanzdaten der Würth-Gruppe unterstreichen das stetige Wachstum: Umsatz und Gewinne legten zu Beginn des Jahres 2026 zu. Friedmanns vorsorgliche Lagerpolitik spiegelt die Sorge vor externen Risiken wider – insbesondere in Deutschland. Mit der Gründerfamilie, die weiterhin eng eingebunden ist, scheint das Unternehmen seinen Kurs unter erfahrener wie neuer Führung fortzusetzen.

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