02 May 2026, 12:23

Adidas wächst 2024 mit Rekordumsätzen und Direktvertriebsstrategie

Liniengraph, der die erhöhte Ausgabe von Bankers Acceptance (BAA) über verschiedene Branchengruppen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Adidas wächst 2024 mit Rekordumsätzen und Direktvertriebsstrategie

Adidas AG hat die Finanzzahlen für 2024 vorgelegt und verzeichnet ein stetiges Wachstum in den wichtigsten Märkten. Die Gesamtumsätze des Konzerns stiegen auf 23,4 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch starke Verkäufe im Bereich Schuhe und Bekleidung. Direktvertriebskanäle machen mittlerweile nahezu die Hälfte des Umsatzes aus – ein deutlicher Wandel in der Vertriebsstrategie der vergangenen fünf Jahre.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Schuhe bleiben die wichtigste Einnahmequelle von Adidas und brachten 2024 rund 12,8 Milliarden US-Dollar ein. Diese Sparte macht 54,7 % des Gesamtumsatzes aus und festigt ihre Position als umsatzstärkstes Segment. Es folgt die Bekleidungssparte mit 8,9 Milliarden US-Dollar (38,0 % des Umsatzes), wobei Damenmode als am schnellsten wachsender Bereich hervortritt. Zubehör und Ausrüstung steuern die verbleibenden 7,3 % bei.

Europa bleibt der größte Markt und trägt 35–38 % zum globalen Umsatz von Adidas bei. Nordamerika folgt mit 25–28 %, während die Asien-Pazifik-Region – angeführt von China und Indien – 20–22 % ausmacht. Diese Verteilung unterstreicht die ausgewogene geografische Streuung der Marke.

Der Ausbau des Direktvertriebs hat maßgeblich an Fahrt aufgenommen: 2024 entfielen 42 % des Umsatzes auf diesen Kanal – ein deutlicher Anstieg gegenüber 28 % im Jahr 2019. Dies spiegelt die strategische Neuausrichtung wider, bei der Adidas zunehmend auf den direkten Kundenkontakt setzt und weniger auf Drittanbieter-Händler.

Die Jahresbilanz 2024 bestätigt die starke Position von Adidas im globalen Sportartikelmarkt. Das Wachstum stützt sich auf die Dominanz im Schuhsegment, die steigende Nachfrage nach Bekleidung und den ausgebauten Direktvertrieb. Mit starken Beiträgen aus Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik verfügt die Marke über eine breite und stabile Umsatzbasis.

Quelle