AfD plant radikalen Personalumbruch in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg
Die rechtspopulistische AfD hat Pläne vorgelegt, bis zu 200 Beamte in Sachsen-Anhalt zu ersetzen, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die vorgeschlagenen Änderungen zielen auf Führungspositionen in Ministerien und landeseigenen Unternehmen ab.
Spitzenkandidat Ulrich Siegmund kündigte an, dass Abteilungs- und Bereichsleiter, die sich gegen die Politik der AfD stellen, mit Entlassung rechnen müssten. Die Partei beabsichtigt, diese Posten mit eigenen Unterstützern zu besetzen, um eine Blockade ihrer Vorhaben zu verhindern.
Die Umstrukturierung würde über ministeriale Ebenen hinausgehen. Auch Führungspositionen in nachgeordneten Behörden – etwa in der Landesenergieagentur – sollen neu besetzt oder abgeschafft werden.
Bei einem Wahlsieg könnten zwischen 150 und 200 Stellen im öffentlichen Dienst betroffen sein. Mit dieser Strategie will die AfD sicherstellen, dass ihre Politik ohne Widerstand der bestehenden Beamten umgesetzt wird. Die Pläne würden eine deutliche Zäsur in der Verwaltungsführung der Region bedeuten.






