02 May 2026, 00:27

Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof – und setzt auf Kerngeschäft

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines prächtigen Hotelballsaals mit Tischen, Stühlen, üppigen Kronleuchtern und hohen Fenstern, auf dem links ein Schild mit der Aufschrift "Sale a Manger, Grand Hotel" zu sehen ist.

Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof – und setzt auf Kerngeschäft

Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung

Aldi Süd hat sich darauf verständigt, sein Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung zu veräußern. Der Deal markiert einen strategischen Kurswechsel des Handelskonzerns, der sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft – den Lebensmitteleinzelhandel – konzentrieren will. Das seit den 1970er-Jahren im Besitz von Aldi Süd stehende Hotel bleibt unter der neuen Eigentümerschaft weiterhin in Betrieb.

Der Öschberghof gehört seit fast fünf Jahrzehnten zum Portfolio von Aldi Süd. Im Jahr 2024 verzeichnete das Haus einen Umsatz von 30,7 Millionen Euro und festigte damit seine Position als exklusives Reiseziel. Trotz des Eigentümerwechsels wird der Hotelbetrieb nahtlos fortgeführt.

Michael Artner, der aktuelle Geschäftsführer, bleibt auch nach der Übernahme in seiner Funktion. Die mit der Stiftung verbundene Zech Gruppe bestätigte, dass der Hotelbetrieb ohne Unterbrechung weiterlaufen werde. Allerdings steht der Deal noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden, deren Genehmigung für den Abschluss erforderlich ist.

Die Transaktion passt in die umfassenden Umstrukturierungsmaßnahmen von Aldi Süd. Das Unternehmen baut Stellen ab – vor allem in nicht zum Kerngeschäft zählenden Bereichen wie Aldi DX – und verlagert gleichzeitig weitere Funktionen an seinen Hauptsitz in Salzburg. Diese Schritte unterstreichen die konsequente Ausrichtung auf Kostendisiplin und die Stärkung des Einzelhandelsgeschäfts.

Mit dem Verkauf des Öschberghofs unterstreicht Aldi Süd seinen Willen, nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte abzubauen. Sollten die Behörden zustimmen, wird das Hotel künftig unter der Führung der Zech Gruppe betrieben. Parallel dazu schreiten die Restrukturierungspläne des Handelskonzerns voran – inklusive Stellenabbau und Zentralisierung.

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