24 March 2026, 04:21

Bechtle hält Dividende stabil – trotz Gewinnrückgang und Führungsumbau

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit begleitendem Text über die wirtschaftliche Erholung.

Bechtle hält Dividende stabil – trotz Gewinnrückgang und Führungsumbau

Bechtle hält Dividende bei 0,70 Euro pro Aktie – trotz Gewinnrückgang und Führungsumbau

Trotz eines Rückgangs der Gewinne im vergangenen Jahr will der IT-Dienstleister Bechtle die Dividende stabil bei 0,70 Euro je Aktie halten. Gleichzeitig formiert das Unternehmen seine Führungsetage neu, um den anhaltenden Herausforderungen im Kerngeschäft zu begegnen. Zwar zeigt der Aktienkurs leichte Erholungstendenzen, doch Sorgen um Nachfrage und Lieferengpässe bleiben bestehen.

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Die Aktie des Unternehmens erreichte am Freitag mit 25,74 Euro ein 52-Wochen-Tief – ein Zeichen für die Verunsicherung der Anleger. Bis zum 24. März 2026 stieg der Kurs jedoch wieder auf ein Band zwischen 26,34 und 27,43 Euro, nachdem Bechtle am 20. März die Ergebnisse für 2025 vorgelegt hatte. Doch trotz dieses vorsichtigen Aufschwungs trüben geopolitische Spannungen, eine schwache Nachfrage aus dem öffentlichen Sektor und von Kleinunternehmen sowie anhaltende Knappheit bei Speicherkomponenten die Aussichten für die Zukunft.

Für 2026 rechnet Bechtle mit einer Vorsteuermarge von höchstens fünf Prozent. Engpässe bei Speicherchips und steigende Kosten treiben die Preise in die Höhe, was Kunden zögern lässt, in neue Technologien zu investieren. Die Unternehmensführung kündigte an, bis Mitte 2026 ein klareres Update zur Chip-Versorgung und deren Auswirkungen auf die Gewinne zu geben.

Gleichzeitig strafft das Unternehmen seinen Vorstand. Ab Januar 2027 wird das Gremium von vier auf drei Mitglieder verkleinert. Antje Leminsky scheidet Ende 2026 aus dem Vorstand aus, während Konstantin Ebert zu Beginn des Jahres 2027 die Geschäftsführung von Thomas Olemotz übernimmt. Das neue Führungstrio will interne Prozesse beschleunigen und strebt bis 2030 einen Umsatz von 10 Milliarden Euro an.

Mit der Beibehaltung der Dividende sendet Bechtle trotz der aktuellen Schwierigkeiten ein Signal der Stabilität. Die neu aufgestellte Führung wird sich nun auf Effizienzsteigerungen und die Bewältigung der Lieferkettenprobleme konzentrieren. Investoren werden die für Mitte 2026 angekündigten Updates zur Chip-Knappheit und deren Folgen für die künftigen Erträge mit Spannung verfolgen.

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