Bergische Städte bündeln Kräfte für besseres Altern in der Region
Vertreter aus Kommunen der gesamten Bergischen Region trafen sich kürzlich, um über Seniorenpolitik und selbstständiges Wohnen im Alter zu beraten. Bei der jüngsten Sitzung der Bergischen Runde tauschten sich Delegationen aus fünf Städten über ihre Erfahrungen und Herausforderungen aus. Im Mittelpunkt standen gemeinsame Sorgen sowie Pläne für eine engere Zusammenarbeit angesichts der alternden Bevölkerung.
An der Veranstaltung nahmen Abgesandte aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen teil. Jede Delegation berichtete über die aktuelle Lage in ihrer Kommune – dabei zeigten sich auffällige Parallelen in den Problemlagen. Thematisiert wurden unter anderem die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie die Gewährleistung funktionsfähiger digitaler und traditioneller Zahlungsmöglichkeiten für ältere Bürgerinnen und Bürger.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie selbstbestimmtes Wohnen im Alter besser unterstützt werden kann. Seniorenbeiräte wurden als zentrales Bindeglied zwischen Kommunalverwaltungen und der älteren Generation identifiziert. Radevormwald führt derzeit eine groß angelegte Befragung mit rund 3.000 Senioren durch, um detailliertes Feedback zu sammeln.
Die Bergische Runde dient als wichtige Plattform für die abgestimmte Seniorenpolitik in der Region. Das nächste Treffen ist für den 21. Mai 2026 geplant. Zudem findet im April 2028 in Wuppertal der Bergische Seniorentag statt, der unter dem Motto "Prävention" stehen wird.
Die Veranstaltung unterstrich den Bedarf an stärkeren Unterstützungsnetzwerken und zugänglichen Angeboten für ältere Menschen. Die Kommunen des Bergischen Landes werden ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Bergischen Runde fortsetzen. Künftige Formate wie der Seniorentag 2028 werden die Diskussionen aufgreifen, um den demografischen Wandel in der Region zu bewältigen.






