16 April 2026, 12:22

Berlin-Mitte plant radikale Umgestaltung der Friedrichstraße als autofreie Fußgängerzone

Altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin auf dem Cover, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Berlin-Mitte plant radikale Umgestaltung der Friedrichstraße als autofreie Fußgängerzone

Friedrichstraße in Berlin-Mitte ist seit Montag offiziell zur Fußgängerzone erklärt worden. Doch die Debatten über ihre künftige Gestaltung spalten weiterhin die Meinungen. Die scheidende Verkehrssenatorin Bettina Jarasch hatte zuvor einen Architekturwettbewerb vorgeschlagen, um das nächste Kapitel der berühmten Straße mitzugestalten.

Die jüngsten Pläne stammen vom Büro CKSA, das sich eine autofreie Friedrichstraße mit einer fahrradfreundlichen Aufteilung vorstellt. Vor den Gebäuden soll ein stufenloser Übergangsbereich ohne Bordsteine entstehen. Das Design orientiert sich an der Eleganz des nahegelegenen Gendarmenmarkts und setzt auf Natursteinpflaster sowie künstlerische Installation.

Vorgesehen ist zudem, die Neugestaltung auf die Querstraßen zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt auszuweiten. Diese kleineren Straßen würden zu reinen Fußgängerbereichen umfunktioniert. Der Gendarmenmarkt selbst soll mit kleineren, befahrbaren Kopfsteinpflasterflächen in quadratischem Muster ausgestattet werden, um Lieferverkehr zu ermöglichen.

Um die Attraktivität des Viertels zu steigern, empfiehlt das CKSA-Büro die Anpflanzung großer Bäume, Wasserspiele und Kunstobjekte. Diese Elemente würden die öffentlichen Räume im gesamten Friedrichstadt-Viertel aufwerten. Bereits im November 2022 hatte eine Umfrage die Meinungen der Anwohner zur Zukunft der Straße eingeholt – ein Zeichen für das anhaltende öffentliche Interesse am Projekt.

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Die Umgestaltung würde die Friedrichstraße zu einer verfeinerten, fußgängerfreundlichen Zone mit künstlerischen Akzenten machen. Bei einer Genehmigung würden auch die umliegenden Querstraßen und der Gendarmenmarkt neu gestaltet. Die endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus, während die Diskussionen weitergehen.

Quelle